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Spanische Polizisten sichern Beweismaterial nach der Verhaftung des mutmaßlichen Al-Kaida-Bibliothekars.

Mutmaßlicher „Bibliothekar von Al-Kaida“ festgenommen

Madrid - Die spanische Polizei hat ein mutmaßliches Mitglied des Terrornetzes Al-Kaida festgenommen. Im Propaganda-Apparat der Terroristen soll der Mann eine Schlüsselrolle gehabt haben.

Der Verdächtige soll über das Internet islamistische Propaganda verbreitet und zu Terroranschlägen aufgerufen haben, teilte das Madrider Innenministerium am Dienstag mit. Die Polizei hatte mehr als ein Jahr lang gegen den aus Jordanien stammenden Mann mit einem saudi-arabischen Pass ermittelt. Die Festnahme erfolgte in der ostspanischen Hafenstadt Valencia.

Der Verdächtige habe sich 8 bis 16 Stunden am Tag damit befasst, Propaganda für den „Heiligen Krieg“ zu verbreiten, radikale Islamisten anzuwerben und zu indoktrinieren, sagte Innenminister Jorge Fernández Díaz. Der Mann sei in Al-Kaida-Kreisen als „der Bibliothekar“ der Organisation bekannt gewesen. Er habe auch Reisen von Terroristen nach Afghanistan organisiert.

Der Minister wies darauf hin, dass der Serienmörder von Toulouse in ähnlichen Internetforen zum Terroristen ausgebildet worden sei, wie sie der Verdächtige in Valencia betrieben habe.

dpa

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