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Motiv: den Teufel austreiben!

Mutmaßlicher Exorzismus-Tod: Südkorea bietet Hilfe an

Seoul - Nach der mutmaßlichen Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotelzimmer steht nun fest: Die tote Frau (41) war eine Koreanerin. Südkorea bietet den Verdächtigen nun konsularische Unterstützung.

Nach dem Tod einer Koreanerin bei einer mutmaßlichen Teufelsaustreibung in Frankfurt hat Südkorea den Verdächtigen konsularische Unterstützung angeboten. Die deutsche Polizei hatte fünf Menschen festgenommen, darunter befand sich nach ersten Erkenntnissen auch der 15-jährige Sohn der Getöteten.

Bei dem 41 Jahre alten Opfer und den Festgenommenen handle es sich um Südkoreaner, teilte eine Sprecherin des Außenministeriums in Seoul am Donnerstag mit. Das südkoreanische Generalkonsulat in Frankfurt habe mit den fünf Menschen wie auch mit der Familie der Getöteten in ihrer Heimat Kontakt aufgenommen.

Die fünf mutmaßlichen Täter sollen am vergangenen Samstag die 41-Jährige in einem Hotel über Stunden hinweg an ein Bett gefesselt und geprügelt haben, bis sie schließlich erstickte. Die Familie habe dann einen Geistlichen gerufen, der Alarm schlug, berichtete Oberstaatsanwältin Niesen. Die Behörde geht von Mord aus, die Verdächtigen sitzen in U-Haft. Das Motiv war den Ermittlungen zufolge, der vermeintlich von Dämonen besessenen Frau den „Teufel auszutreiben“.

Südkorea bot den Verdächtigen unterdessen konsularische Unterstützung an. Bei dem 41 Jahre alten Opfer und den Festgenommenen handele es sich um Südkoreaner, teilte eine Sprecherin des Außenministeriums in Seoul am Donnerstag mit. Das südkoreanische Generalkonsulat in Frankfurt habe mit den fünf Verdächtigen wie auch mit der Familie der Getöteten in ihrer Heimat Kontakt aufgenommen. Unter den Festgenommenen ist nach ersten Erkenntnissen auch der 15-jährige Sohn der Getöteten. Nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft sind alle Beteiligten miteinander verwandt.

Bei den Vernehmungen erhielten die Ermittler den Hinweis auf eine Frau in einem Haus in Sulzbach. Sie war unterkühlt und dem Verdursten nahe. In dem Haus hatten die Verdächtigen zeitweise gewohnt. Die Polizei untersucht einen möglichen Zusammenhang mit der mutmaßlichen Teufelsaustreibung.

dpa

Rubriklistenbild: © Picture Alliance/dpa (Symbolbild)

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