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Trauer um die ermordete Studentin in Freiburg.

Warf er eine 20-Jährige eine Steilküste hinab?

Mutmaßlicher Freiburger Mörder soll vorbestrafter Gewalttäter sein

Freiburg - Der mutmaßliche Mörder der vergewaltigten und ermordeten Studentin aus Freiburg ist offenbar vorbestraft. Er soll in Griechenland eine 20-Jährige eine Steilküste hinabgeworfen haben.

Diese Geschichte macht fassungslos. Der Stern berichtet, dass der Flüchtling Hussein K. in einer Mainacht 2013 auf der griechischen Insel Korfu eine 20-jährige Studentin überfallen und eine Steilküste hinabgeworfen haben soll.

Die junge Frau überlebte den Angriff wie durch ein Wunder, trug aber schwere Verletzungen davon. Die Polizei prüft diese Hinweise. Sie seien aber bislang nicht verifiziert. Über ein Rechtshilfeersuchen versuchen die Ermittler, Klarheit zu bekommen, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Freiburg.

Eben jener Hussein K. soll am 16. Oktober die Medizinstudentin Maria L. brutal vergewaltigt und ermordet haben. Sie war mit dem Fahrrad auf dem Weg von einer Studentenparty nach Hause. Eine Spaziergängerin hatte die Leiche am 16. Oktober am Ufer des Flusses Dreisam entdeckt. Anfang Dezember war der gebürtige Afghane festgenommen worden.

Hussein K. war offenbar bereits zu zehn Jahren Haft verurteilt worden

Allerdings wirft der Bericht nun Fragen zur Identität des Täters auf. Nach dem Vorfall in Griechenland berichteten dem Stern-Artikel zufolge bereits griechische Medien über die Festnahme des Täters und die Ermittlungen aufgrund versuchten Mordes und Raubes. Allerdings kamen demnach schon damals Zweifel an der Richtigkeit der Angaben des Flüchtlings auf. Laut dem Blatt schien es den Ermittlern unwahrscheinlich, dass er zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt war. Widerlegen konnten sie das aber auch nicht.

Es kommt noch ominöser: Im Februar 2014 soll K. zu zehn Jahren Haft verurteilt worden sein. Warum er früher rauskam und ob er abgeschoben wurde, ist noch unklar. Klar dagegen ist, dass er im November 2015 in Deutschland unter dem Namen Hussein K. als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling registriert wurde.

Brust-Tattoo identifiziert Täter

Die Freiburger Polizei wollte sich offenbar nicht zu den Recherchen äußern. K. verweigert die Aussage und auch sein Anwalt schweigt öffentlich.

Der Bericht des Sterns stützt sich auf Aussagen zweier Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, die Kontakt zu K. in Korfu hatten - unabhängig voneinander.

Zudem zeigen Fotos, die dem Stern vorliegen, den Täter von Korfu. Ein Brust-Tattoo in Kerzenform identifiziert demnach K. Denn dasselbe Tattoo taucht auf einem Foto des mutmaßlichen Mörders von Maria L. auf.

mke

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