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Diesen Mann suchte die Polizei.

Mädchen missbraucht

Mutmaßlicher Kinderschänder gefasst: Er kommt aus Bayern

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Frankfurt/Wiesbaden - Er soll ein kleines Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Taten filmte er und stellte sie ins Internet, das BKA fahndete nach dem Mann - mit Erfolg.

Mehrere Male soll ein Mann ein kleines Mädchen brutal missbraucht haben. Nun hatte das Bundeskriminalamt (BKA) auf der Suche nach dem mutmaßlichen Kinderschänder Erfolg: Er wurde am Donnerstagabend gefasst. Das bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Freitagmorgen in einer Pressemitteilung.

Bei dem Mann, nach dem seit Donnerstag öffentlich gefahndet wurde, handelt es sich demnach um einen 27-jährigen Familienvater aus Bayern. Er stammt aus dem Landkreis Traunstein in Bayern. Nach Beginn der Öffentlichkeitsfahndung seien zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die zur Identifikation des Mannes und schließlich zur Festnahme geführt hätten. Es wurde Haftbefehl erlassen, der Beschuldigte soll noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Mehr Details zu der Festnahme will die Polizei auf einer Pressekonferenz am Freitag bekannt geben.

Das war geschehen:

Wegen schweren sexuellen Missbrauchs und Kinderpornografie fahndete die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Bundeskriminalamt (BKA) nach einem zunächst unbekannten Mann

Dem Beschuldigten wurde vorgeworfen, ein etwa achtjähriges Mädchen von Juni 2014 bis August 2015 mehrere Male sexuell missbraucht und Aufnahmen davon im Darknet - einem anonymen Bereich des Internets - verbreitet zu haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Bild- und Videodateien von mindestens 26 Missbrauchsfällen seien auf einer kinderpornografischen Plattform gefunden worden. 

Der Beschuldigte habe auch Fotos von sich selbst online gestellt. „Dass Bilder von Beschuldigten im Darknet gefunden werden, ist ungewöhnlich“, sagte Georg Ungefuk von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität. Die Abteilung der Generalstaatsanwaltschaft ist die erste Anlaufstelle in Fällen von Kinderpornografie im Internet.

mes/dpa

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