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Teelichte mit den Namen der 27 Opfer stehen vor der Schule in Newtown

Sie war sein erstes Opfer

Mutter des Amokläufers liebte Waffen

Newtown - Unter den Todesopfern des Blutbades an einer US-Grundschule ist auch die Mutter des Amokschützen. Der hatte zu seiner Tat ihre Waffen benutzt - wie man mit ihnen umgeht, wusste er von ihr.

Nach einem Bericht der „New York Times“ war die Frau eine Waffennärrin. Sie habe ihren Sohn zu Schießständen mitgenommen. „In einer Kneipe am Ort erzählte sie mitunter von ihrer Waffensammlung“, heißt es in dem Bericht am Sonntag. Die 52-Jährige war am Freitag ermordet entdeckt worden, bevor der Zwanzigjährige an der Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut 20 Kinder und sechs Erwachsene erschoss. Am Ende tötete er sich selbst.

In dem Zeitungsbericht heißt es unter Berufung auf Informationen von Ermittlern, dass die Mutter des Schützen fünf Waffen besessen habe. Diese seien auf ihren Namen registriert gewesen. Die drei halbautomatischen Waffen, die in der Schule in der Nähe der Leiche des Schützen entdeckt wurden, liefen ebenfalls auf ihren Namen. Laut „New York Times“ besaß die Frau zudem noch zwei Jagdgewehre.

Die Frau sei seit 2008 von ihrem Mann geschieden und habe mit dem Sohn zurückgezogen in einem großen Haus im Kolonialstil in Newtown gelebt. Sie habe Schwierigkeiten gehabt, mit psychischen Problemen ihres Sohnes fertig zu werden, schreibt die Zeitung. Die Mutter habe ihren Sohn für einige Zeit aus einer Schule in der Stadt genommen und daheim unterrichtet, weil sie mit der Schule nicht zufrieden gewesen sei. Welche Schule ihr Sohn besuchte, blieb aber weiter offen.

dpa

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