Münchner (53) brutal zusammengeschlagen - Täter flüchtig

Münchner (53) brutal zusammengeschlagen - Täter flüchtig
+
Besorgte Passanten schossen ein Beweisfoto und ließen es einer Radio-Moderatorin zukommen

Heftige Reaktionen im Netz

Baby im Auto: Diese Notiz schockt Passanten

Porirua - Eine Mutter hat mit einer kurzen Notiz die Wut zahlreicher Neuseeländer auf sich gezogen. Die Nachricht hinterließ die Frau auf einem Zettel, den sie auf ihr schlafendes Baby im Auto legte.

Ein Ehepaar aus Neuseeland traute am Samstagvormittag seinen Augen nicht, als es auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Auto nebenan ein schlafendes Baby entdeckte - mutterseelenallein. Es war mit einer pinken Decke zugedeckt und obenauf lag eine Notiz der Mutter, geschrieben aus der Perspektive ihres Neugeborenen: "Meine Mami ist einkaufen. Ruft sie an, wenn ich irgendetwas brauche." Dazu hatte die Frau ihre Handynummer geschrieben.

Der Mann, der zusammen mit seiner Frau auf das Baby aufmerksam geworden war, erzählte später gegenüber dem neuseeländischen Nachrichtenportal nzherald.co.nz: "Wir haben etwas gewartet und uns gefragt, ob die Mutter nur zwei Sekunden wegbleiben und dann zurückkommen würde. Meine Frau sagte: 'Ich gehe hier nicht weg, solange keiner hier bleibt und auf das Baby aufpasst'." Wenig später hätten sich dann zwei andere Passanten gefunden, die sich dazu bereit erklärten, bei dem Auto zu warten und auch die Mutter des Babys anriefen. Das Ehepaar, das selbst ein Baby bei sich hatte und bald wieder nach Hause musste, ging unterdessen ebenfalls einkaufen. Als sie später zurückgekamen, sei das Auto mit dem Baby verschwunden gewesen, berichtete der Mann.

"Sind wir inzwischen alle überfürsorglich?"

Gegenüber der Zeitung sagte er noch: "Da wir selbst Eltern sind, wissen wir, wie schwer es manchmal ist, ein Kind zum Einschlafen zu bringen. Und sobald man es bewegt, kann es wieder aufwachen...wir haben es für eine dumme Entscheidung einer müden Mutter gehalten." Doch der Vorfall beschäftigte den Familienvater weiter und schließlich postete er ein Foto, das er von dem schlafenden Baby samt Notiz geschossen hatte, bei Facebook. Dort sah es die Radio-Moderatorin Polly Gillespie. Sie teilte das Bild und fragte: "Wer würde im Jahr 2013 sein neugeborenes Baby an einem heißen Tag alleine im Auto zurücklassen? Oder reagieren wir hier über? Sind wir inzwischen alle nur noch politisch korrekt oder überfürsorglich?"

Foto wurde auf Facebook über 1500 Mal kommentiert

Das Posting wurde allein auf ihrem Facebook-Profil über 160 Mal geteilt und über 1500 Mal kommentiert. Hunderte User schrieben, dass das Verhalten der Mutter unverantwortlich und nicht zu entschuldigen sei. Manche Eltern zeigten aber auch Verständnis für die Mutter. Sie wurden jedoch von anderen Kommentatoren daran erinnert, dass sie vielleicht nicht so nachsichtig wären, wenn das Auto gestohlen worden oder dem Baby etwas zugestoßen wäre.

Letzteres entspricht auch der offiziellen Meinung der neuseeländischen Behörden: "Babys können sehr schnell austrocknen oder sehr unglücklich werden. Außerdem ist da noch der Sicherheits-Aspekt: Ein kleines Baby kann sich nicht selbst verteidigen oder Hilfe holen", sagte Sue Campbell, eine Beraterin für Kindersicherheit in Neuseeland. Darüber hinaus ist es in Neuseeland illegal, Kinder unter 14 Jahren unbeaufsichtigt zu lassen. Eltern droht in diesem Fall eine Strafe von umgerechnet bis zu 1300 Euro.

mm

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kreta: Deutsche Schatzsucher landen im Gefängnis
Zwei deutsche Segler sind auf Kreta festgenommen worden. Die Frau und der Mann hatten alte Tonscherben an Bord.  
Kreta: Deutsche Schatzsucher landen im Gefängnis
44 Verletzte bei Busunfall im Landkreis Osnabrück
Bei einem Busunfall im Landkreis Osnabrück sind am Mittwoch nach vorläufigen Angaben 44 Menschen verletzt worden, davon sechs schwer.
44 Verletzte bei Busunfall im Landkreis Osnabrück
Rettungswagen verunglückt - Patient stirbt
Bei dem Zusammenstoß eines Rettungswagens im Einsatz mit einem Auto ist ein Patient gestorben.
Rettungswagen verunglückt - Patient stirbt
Feuerwehrler vergnügt sich in Einsatzwagen - und stellt Foto ins Netz
Ein Foto, das auf einer einschlägigen Seite im Netz aufgetaucht ist, sorgt für Ärger bei der Feuerwehr in Manchester. Ein Kamerad hat sich im Feuerwehrfahrzeug mit einer …
Feuerwehrler vergnügt sich in Einsatzwagen - und stellt Foto ins Netz

Kommentare