Mutter schüttelt Baby zu Tode: Dreieinhalb Jahre Haft

Tübingen - Weil sie ihren sechs Wochen alten Säugling zu Tode geschüttelt hat, muss eine 23-Jährige für drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte eine höhere Strafe gefordert.

Das Landgericht Tübingen verurteilte sie am Donnerstag wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die junge Mutter aus Reutlingen hatte zugegeben, das schreiende Kind in ihrer Hilflosigkeit geschlagen und geschüttelt zu haben. Laut Obduktion starb der Junge schließlich an Hirnblutungen.

Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und drei Monate Haft gefordert, der Verteidiger plädierte hingegen für eine Bewährungsstrafe. Seine Mandantin habe einen schweren Fehler gemacht, aber sie haben ihrem Kind nicht schaden wollen, sagte der Anwalt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Explosion bei Munitionssammler löst Großeinsatz aus
Ein Mann kauft scharfe Weltkriegsmunition auf Flohmärkten und sammelt sie. Auf seinem Grundstück bewahrt er die Sprengkörper in einer Kiste auf. Dann kam die Hitze.
Explosion bei Munitionssammler löst Großeinsatz aus
Fire Challenge: Siebenjähriger erleidet bei Mutprobe schwere Verbrennungen
In der Schweiz verletzten sich drei Jugendliche beim Spiel mit dem Feuer schwer. Anscheinend ging es um eine Mutprobe. 
Fire Challenge: Siebenjähriger erleidet bei Mutprobe schwere Verbrennungen
Entscheidung im Prozess zum Mord an Hatun Sürücü erwartet
Hatun Sürücü wurde vor mehr als zwölf Jahren von ihrem jüngeren Bruder in Berlin erschossen. In Istanbul wird nun ein Urteil gegen die beiden älteren Brüder erwartet. …
Entscheidung im Prozess zum Mord an Hatun Sürücü erwartet
Gecko ruft gegen simulierten Straßenlärm an
Seewiesen (dpa) - Geckos können ihre Rufe an die Geräusche ihrer Umgebung anpassen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie im oberbayerischen Seewiesen …
Gecko ruft gegen simulierten Straßenlärm an

Kommentare