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Sie will ihren Sohn endlich ohne Maschinen umarmen: Ashley Moore (33) leidet unter der Krankheit Mukoviszidose. Nun braucht sie dringend eine Spenderlunge.

Ashley will noch nicht sterben

Facebook-Kampagne: Junge Mutter sucht Spenderlunge

London - Nur 16 Prozent Kapazität hat Ashley Moores Lunge. Die Mutter eines kleinen Sohns kann nur überleben, wenn sie ein Spenderorgan erhält. Freunde starteten jetzt eine Kampagne in sozialen Netzwerken.

Es ist eine traurige und couragierte Geschichte zugleich: Die Geschichte der lungenkranken Ashley Harris Moore, die mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn Emerson (1) in London lebt. Die junge Frau leidet an der Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose, ihre Lungenkapazität liegt bei gerade einmal 16 Prozent. Wie die Online-Ausgabe der britischen Tageszeitung Mirror berichtet, hat sich ihr Gesundheitszustand am Mittwoch weiter verschlechtert. Die 33-Jährige ist nun an eine Spezialmaschine angeschlossen, die sie mit Sauerstoff versorgt. Einzig und allein retten kann sie eine Lungentransplantation. Seit April steht die junge Frau auf der Warteliste, geht tapfer mit ihrem Schicksal um.

Nun versuchen Moores Freunde mit einer Online-Kampagne, mehr Menschen für eine Organspende zu mobilisieren, damit sie leben und ihren kleinen Sohn weiter aufwachsen sehen kann. Unter dem Hashtag #hopeforMoore und #tellthem wollen sie darauf aufmerksam machen, wie wichtig die Registrierung eines jeden Einzelnen ist.

Die gebürtige Amerikanerin wünscht sich Dinge, die für einen gesunden Menschen zu den Normalsten der Welt zählen: Mit ihrem Sohn in den Park zu gehen, mit ihm zu schaukeln. Moores größter Wunsch ist es, Emerson und ihren Mann Alastair ohne Schläuche und Maschinen zu knuddeln. "Ich will nur seine Mutter sein", sagt sie. Noch tragischer ist dabei, dass der Kinderwunsch des Ehepaars erst nach sechs Jahren und mit Hilfe einer Leihmutter in Erfüllung ging. Dass sie Emerson nun oft nicht sehen kann, bricht ihr das Herz.

Laut dem National Health Services sterben in Großbritannien pro Tag drei Menschen, die auf eine Organspende warten. Auch für Deutschland ist diese Zahl gültig, wie die Initiative Organspende in Rheinland-Pfalz auf ihrer Homepage schreibt.

jum

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