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Den Grund für den Großeinsatz an der Schule wollte die Polizei zunächst nicht nennen.

Aufregung in Heidenheim

Polizei klärt mysteriösen Großeinsatz an Schule auf

Heidenheim - Spezialkräfte der Polizei umstellen eine Schule und rechnen mit dem Schlimmsten. Am Ende wird klar: Ein Mann läuft unter Drogen mit einer Spielzeugpistole durch die Gegend.

Ein mit einer Spielzeugpistole bewaffneter Mann hat einen Großeinsatz der Polizei an einer Schule im baden-württembergischen Heidenheim ausgelöst. Gegen 13.00 Uhr meldeten Zeugen am Dienstag einen Mann mit einer Waffe nahe der Schule. Die Polizei rückte sofort mit allen verfügbaren Kräften an und umstellte das Gebäude. Alle Schüler wurden in Sicherheit gebracht, verletzt wurde niemand. Weitere Einzelheiten wollte die Polizei über Stunden nicht nennen. Der rätselhafte Einsatz sorgte für große Aufregung in der Kleinstadt.

Nach dem Einsatz mussten drei Männer zur Überprüfung mit auf die Dienststelle. Darunter auch der Mann, den die Zeugen gesehen hatten: Er war laut Polizei auf dem Weg zu einem Bekannten zufällig an der Schule vorbeigekommen. „Zu dieser Zeit hatte er eine Spielzeugpistole dabei, die einer echten Waffe täuschend ähnlich sieht.“ Die Polizei stellte die vermeintliche Waffe sicher und überprüft nun, was der Mann damit vorhatte. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass er einen Angriff auf die Schule oder Dritte geplant habe. Die Männer standen laut den Ermittlern alle unter Drogeneinfluss. Sie wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.

1431 Schüler gehen nach Angaben des Landratsamts Heidenheim an die Technische Schule, rund 80 Lehrer arbeiten dort. Das Gebäude wurde geräumt. Die Polizei war stundenlang mit einem Großaufgebot vor Ort. „Wir haben alle verfügbaren Kräfte hingeschickt“, sagte ein Polizeisprecher. Das Umfeld der Schule wurde abgesperrt. Auch Schaulustige versammelten sich vor der Schule. Ein Spezialeinsatzkommando durchsuchte das Schulgebäude.

dpa

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