Auf Williamsburg Bridge

Österreicher an Halloween tot in New York aufgefunden

New York/Österreich - Ein mysteriöser Todesfall beschäftigt derzeit die New Yorker Ermittler. In der Halloween-Nacht lag ein Österreicher tot mitten auf der Williamsburg Bridge.

Ein österreichischer Staatsbürger ist Dienstagmorgen tot auf der Fahrbahn der Williamsburg Bridge in New York gefunden worden. Außenministeriumssprecher Thomas Schnöll bestätigte am Mittwoch der APA entsprechende US-Medienberichte.

Auf dem Heimweg von Halloween-Party gestürzt?

Bei dem Toten handelt es sich offenbar um den Eventmanager Arthur M. In Österreich kennt man ihn als Eventmanager der Freestyle-Motocross-Shows „Masters of Dirt“. Wie oe24.at berichtet, dürfte M. für eine Hochzeit in die Millionenstadt gereist sein. Er habe dort bei Verwandten in Brooklyn gewohnt.

Auf dem Heimweg von einer Halloween-Party in Manhattan überquerte er die Williamsburg Bridge, wo er Dienstagfrüh tot aufgefunden wurde. Offenbar wies er schwere Verletzungen am Kopf und den Beinen auf. M. trug ein Halloween-Kostüm, das an die Hauptfigur aus dem Film "A Clockwork Orange" angelehnt ist. Ermittler vermuteten zunächst, dass der 31-Jährige entweder bei dem Versuch, Fotos zu machen, vom Brückengeländer auf die Fahrbahn stürzte oder einem Fahrerflüchtigen zum Opfer gefallen ist.

Fremdverschulden nicht ausgeschlossen

Laut der Kronenzeitung schließen die Ermittler mittlerweile Fremdverschulden nicht mehr aus. Die Kleine Zeitung erinnerte daran, dass es sich bei M. um den Enkel des im März verstorbenen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt handelte. Dessen Familie musste schon einmal einen tödlichen Unfall beklagen, wie die Zeitung schreibt. Einer der drei Söhne des Stardirigenten, namens Eberhard starb im November 1990 bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall auf einem Autobahnzubringer bei Passau.

Bewegender Facebook-Abschied

Sein Geschäftspartner Georg Fechter nahm mit einem bewegenden Facebook-Posting Abschied:

mh

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter

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