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Offenbar ist bei dem Rettungseinsatz mit einem Hubschrauber am Sonntag das Seil gerissen. Zwei Menschen kamen ums Leben.

Überlebender außer Lebensgefahr

Tödlicher Absturz bei Heli-Rettung: Ist das Seil gerissen?

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Wie konnte das passieren? Bei einem Rettungseinsatz am Sonntag in Österreich sind drei Menschen von einem Helikopter aus in die Tiefe gestürzt. 

Wien - Alles begann mit einem Notruf: Ein Ehepaar aus Wien alarmierte am Sonntag auf einer Bergtour am Eisenerzer Reichenstein in der Obersteiermark die Bergrettung. Ein Polizeihubschrauber übernahm den Einsatz, ein Alpinpolizist (28) seilte sich zu dem Paar ab und klinkte beide ein. Auf dem Weg nach oben zum Hubschrauber geschah dann das Unglück: Der Bergsteiger (48), seine Frau (47) und der Retter stürzten in die Tiefe. Für den Polizisten und die Frau kam jede Hilfe zu spät, sie starben noch am Unglücksort. Der Bergsteiger überlebte schwer verletzt. 

Doch wie konnte so etwas passieren? Die Landespolizeidirektion Steiermark hat nun eine Vermutung geäußert, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet: Möglicherweise ist das Seil, an dem die Drei hingen, gerissen. Zumindest deuten Seilreste, die nun gefunden wurden, darauf hin. Es handelt sich um ein sogenanntes variables Tau, dessen Länge der Retter selbst einstellen kann.

Genauere Hinweise erhofft sich die Polizei nun von der Vernehmung des Wieners, der schwer verletzt überlebt hat. Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, konnte aber noch nicht befragt werden. Mit dem Pilot des Hubschraubers wurde ebenfalls noch nicht gesprochen.

Der Alpinpolizist war einem Bericht der Tiroler Tageszeitung zufolge zwar erst seit 2016 im Einsatz, hatte aber schon einige Erfahrungen gesammelt.

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