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Die Polizei durchsucht am Mittwochabend eine Schule in Duisburg.

Mann mit Pistolen wurde gesucht

Nach Amokalarm an Schule in Duisburg: Entwarnung nach über drei Stunden

Eine Schülerin aus Duisburg hatte die Polizei alarmiert: Sie sah offenbar einen Mann mit Waffe auf dem Gelände ihrer Berufsschule. Doch die Polizei gab am Abend Entwarnung.

Duisburg - Nach einem Amok-Alarm und Großeinsatz an einer Duisburger Schule hat die Polizei am Mittwochabend nach gut dreieinhalb Stunden Entwarnung gegeben. „Schüler und Lehrer sind in Sicherheit“, teilte sie über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Das Gebäude des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs sei komplett geräumt. Es gebe bislang keine Hinweise auf eine Gewalttat.

Wegen eines Amokalarms hat die Polizei die Berufsschule geräumt. Eine Schülerin habe sich bei einer Lehrerin gemeldet und angeben, sie habe auf dem Schulgelände einen mit Pistolen bewaffneten Mann gesehen, teilte die Polizei mit. Spezialeinsatzkräfte wurden alarmiert. Bei der Durchsuchung der Schule sei zunächst aber kein Verdächtiger gefunden worden.

Die Einsatzkräfte holten die Schüler und Lehrer aus dem Gebäude und brachten sie zu einer Polizeiwache, wie eine Polizeisprecherin sagte. Über den Kurznachrichtendienst Twitter forderten die Beamten dazu auf, den Bereich um das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg zu meiden. Die Lage war zunächst noch unklar. Die Polizei berichtete über Twitter: „Wir haben bisher keine Hinweise auf Verletzte. Die Lage ist ruhig.“

Bei der Duisburger Polizei war der Notruf am frühen Nachmittag eingegangen. Wenige Minuten später seien erste Polizeistreifen an der Schule eingetroffen und hätten mit der Durchsuchung des Gebäudes in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs begonnen.

dpa

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