Tote und Verletzte in den USA: Zug stürzt auf Autobahn

Tote und Verletzte in den USA: Zug stürzt auf Autobahn
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Einen Tag nach dem starken Erdbeben in Nordindien, Nepal und Tibet ist die Zahl der Toten auf 50 gestiegen. Hunderte Rettungskräfte bemühten sich mit Schaufeln und bloßen Händen, Verschüttete aus den Trümmern zu bergen.

Erdbeben im Himalaya: Opferzahl steigt

Gauhati - Einen Tag nach dem starken Erdbeben in Nordindien, Nepal und Tibet ist die Zahl der Toten auf 50 gestiegen. Hunderte Rettungskräfte bemühten sich mit Schaufeln und bloßen Händen, Verschüttete aus den Trümmern zu bergen.

Starker Monsunregen und Erdrutsche erschwerten die Bergungsarbeiten, wie Polizeichef Jasbir Singh sagte. Zahlreiche Straßen waren blockiert.

Nach Angaben der Behörden war das ganze Ausmaß der Schäden in entlegenen Regionen noch nicht abzusehen. Einige Ortschaften waren von der Außenwelt abgeschnitten. Mindestens 400 Soldaten mit Rettungsgerät und Lebensmitteln saßen auf dem nächstgelegenen Flughafen in Bagdogra fest. Es gab mindestens zwei Nachbeben der Stärke 6,1 und 5,3, wie Seismologen mitteilten.

Bilder aus der Erdbeben-Region

Erdbeben im Himalaya: Dutzende Opfer

Der Erdstoß der Stärke 6,9 löste am Sonntagabend Erdrutsche aus und beschädigte Häuser. Menschen liefen in Panik auf die Straßen, und zahlreiche Häuser stürzten ein. Das Beben war im nördlichen und östlichen Indien sowie der Hauptstadt Neu-Delhi und auch weit entfernt in Tibet und Bangladesch zu spüren. Das Epizentrum lag nahe der indischen Grenze zu Nepal.

Mindestens 25 Menschen kamen nach Angaben der Polizei in Gangtok ums Leben, der Hauptstadt des indischen Unionsstaats Sikkim. Elf Tote wurden aus den benachbarten Staaten Bihar und West Bengal gemeldet. Sieben Menschen kamen in Nepal ums Leben, und fast 70 weitere wurden verletzt. Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete sieben Todesopfer in Tibet.

dapd

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