Onkel des Mädchens legt Geständnis ab

Tod nach Missbrauch: Kind stirbt durch K.o.-Tropfen

Bonn - Die Todesursache des mutmaßlich von seinem Onkel sexuell missbrauchten sechsjährigen Mädchens ist geklärt. Der Täter hatte dem Kind K.o.-Tropfen gegeben. Daran starb sein Opfer.

Der 52-Jährige habe dem Kind K.o.-Tropfen verabreicht, bevor er sich an ihm verging, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Bonn mit. Das Kind sei durch die Tropfen bewusstlos geworden, in massive Atemnot geraten und erstickt.

Das Mädchen hatte vor einer Woche bei seinem Onkel in Lohmar bei Bonn übernachtet. Am nächsten Tag hatte der Mann einen Notarzt gerufen, der nur noch den Tod des Mädchens feststellen konnte. Der Mann legte ein Geständnis ab. Er sitzt in Untersuchungshaft.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tourist in Kirche in Florenz erschlagen
Florenz (dpa) - Nachdem ein Mann von einem herabfallenden Stein in einer der bedeutendsten Kirchen von Florenz erschlagen wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es …
Tourist in Kirche in Florenz erschlagen
Drei Leichen in Tiefgarage: War es eine Beziehungstat?
In einem Auto in Eislingen liegen drei Tote. Die Ermittler sprechen von massiver Gewalt. Die Hintergründe sind noch ungeklärt. Nun müssen die Polizisten die Puzzleteile …
Drei Leichen in Tiefgarage: War es eine Beziehungstat?
Verheerende Brände in Portugal und Spanien
Nach monatelanger Trockenheit wüten Wald- und Buschbrände auf der iberischen Halbinsel. Die Flammen erreichen Fischerdörfer am Atlantik. In Galicien gibt es Hinweise auf …
Verheerende Brände in Portugal und Spanien
Witwe und Sohn Escobars der Geldwäsche verdächtigt
In Argentinien wird gegen die Witwe und den Sohn Pablo Escobars wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Beiden werden zudem Kontakte zur Drogenmafia unterstellt. 
Witwe und Sohn Escobars der Geldwäsche verdächtigt

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion