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Für jedes der acht Opfer brennt am Mittwoch eine Kerze in der Rostocker Marienkirche vor Beginn des ökumenischen Trauergottesdienstes für die Opfer der Massenkarambolage auf der Autobahn 19.

Bewegender Abschied von Unfallopfern

Rostock - Mehr als 500 Menschen haben am Mittwochabend in Rostock in einem ökumenischen Gottesdienst der acht Toten des Massenunfalls auf der A 19 gedacht.

Hinterbliebenen und Verletzten sprach der Mecklenburger Landesbischof Andreas von Maltzahn sein Mitgefühl aus. “Das Lachen ist aus dem Leben vertrieben. Der Himmel ist verschlossen“, sagte er bei dem Trauergottesdienst in der Marienkirche. “Ohnmacht spüren wir, Zorn auch und abgrundtiefe Traurigkeit. Wir können nicht fassen, was da geschehen ist.“

Massenkarambolage im Sandsturm auf A19: Viele Tote

Massenkarambolage im Sandsturm auf A19: Viele Tote

Der Unfall zeige, dass das Leben zerbrechlich und gefährdet ist. Bei dem seit 20 Jahren folgenschwersten Massencrash in Deutschland starben vergangenen Freitag auf der A19 nahe Kavelstorf (Mecklenburg-Vorpommern) acht Menschen, 131 wurden verletzt.

dpa

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