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Nach dem verheerenden Hurrikan "Sandy" bedroht ein neuer Sturm die US-Ostküste.

Wieder Evakuierungen

Nach "Sandy": Neuer Sturm bedroht die Ostküste

New York - Ein neuer Sturm bedroht die von „Sandy“ betroffenen Gebiete an der US-Ostküste. Erste Evakuierungen wurden bereits angeordnet.

Eine Woche nach Monstersturm „Sandy“ bedroht ein neues Unwetter die US-Ostküste. Über dem Atlantik braut sich Meteorologen zufolge ein neuer Sturm zusammen, der ab Mittwoch Regen, starke Windböen und eisige Kälte in die Katastrophengebiete bringen könnte. Für tiefer gelegene Gebiete in der von „Sandy“ bereits teilweise verwüsteten Stadt Brick Township im Bundesstaat New Jersey gilt bereits ein Evakuierungsbefehl. Bis zum Dienstagabend (Ortszeit) sollten die Menschen dort ihre Häuser verlassen, hieß es auf der Webseite der Stadt. Wie viele der rund 75 000 Einwohner betroffen waren, war zunächst nicht bekannt. Der neue Sturm soll Meteorologen zufolge aber deutlich schwächer als „Sandy“ sein.

"Sandy" hinterlässt Chaos und verheerende Schäden

"Sandy" hinterlässt Chaos und verheerende Schäden

Hunderttausende Menschen lebten in den betroffenen Gebieten auch eine Woche nach „Sandy“ weiter ohne Strom, Wasser und Licht. Auch Benzin war weiter knapp. Viele öffentliche Verkehrsmittel fuhren wieder, allerdings war der Betrieb eingeschränkt und die Bahnen und Busse teilweise stark überfüllt. Auf den Straßen vor allem in Richtung Manhattan bildeten sich kilometerlange Staus.

Wahllokale mussten verlegt werden

Auch die US-Wahl am Dienstag wurde von „Sandy“ durcheinandergewirbelt: Allein im Bundesstaat New York mussten rund 100 Wahllokale verlegt werden, weil sie überflutet, zerstört oder ohne Strom waren. An manchen Stellen wurden improvisierte Wahl-Zelte aufgestellt. Menschen in besonders schlimm betroffenen Gebieten wurden mit speziellen Shuttles zu Wahllokalen gebracht.

Die Zahl der Toten lag dem Nachrichtensender CNN zufolge allein in den USA weiter bei 110, davon 47 in New York. Zuvor hatte „Sandy“ in der Karibik bereits 67 Menschen in den Tod gerissen.

dpa

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