+
Rettungskräfte trauern vor dem geborgenen Schiff um die Menschen, die beim Schiffsunglück auf dem Jangtse ums Leben gekommen sind. Foto: Wu Hong

Nach Schiffsunglück in China 434 Tote geborgen

Peking (dpa) - Eine Woche nach dem schlimmsten Schiffsunglück seit Jahrzehnten auf dem Jangtse sind 434 Leichen geborgen worden. Acht Menschen werden noch vermisst, wie die Bergungskräfte heute laut der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua mitteilten.

Mit DNA-Tests und Blutproben der Verwandten identifizieren die Behörden die Leichen. Nur 14 Menschen haben das Unglück im Sturm bei Jianli in der Provinz Hubei überlebt. Zwei haben heute das Krankenhaus verlassen können.

Das Touristenschiff "Stern des Orients" war nach Angaben des Kapitäns durch einen Tornado in Schieflage und "in ein bis zwei Minuten" zum Kentern gebracht worden. Es gibt aber viele Fragen über den Unfallhergang und das Verhalten des Kapitäns, der unter den Überlebenden ist. Die Ermittlungen laufen. An Bord des Schiffes waren 456 Menschen - zumeist ältere Leute, die eine elftägige Schiffsfahrt über den Jangtse machen wollten.

CCTV Twitter

Xinhua

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote
Amatrice - Erdbeben-Tragödie in Italien: Eine Lawine verschüttet ein Hotel mit vermutlich 30 Menschen. Retter befürchten viele Tote. „Hilfe, Hilfe, wir sterben vor …
Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Sölden - Obwohl Experten vor Lawinen gewarnt hatten, ist ein Deutscher in Sölden auf die Piste gegangen - und kam durch ein Schneebrett, das er wohl selbst ausgelöst …
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut
Spätestens seit Alexander Gerst können sich wieder viele Deutsche für den Weltraum begeistern. Nun könnte es bald neue Abenteuer von einem Deutschen im All zu erzählen …
Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut
Dutzende Feuerwehrleute nach Hochhaus-Einsturz verschüttet
Teheran – Ein siebzehnstöckiges Einkaufsgebäude ist in Irans Hauptstadt Teheran nach einem Großbrand eingestürzt. Viele Feuerwehrmänner, die gerade das Feuer löschen …
Dutzende Feuerwehrleute nach Hochhaus-Einsturz verschüttet

Kommentare