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Einwohner von Buffalo versuchen ihre Wagen aus den Schneemassen zu befreien. Foto: Mark Webster

Nach Schneemassen jetzt Flutwarnung im US-Nordosten

New York (dpa) - Nach Rekordschneefällen im Nordosten der USA fürchten die Menschen in der Region um die Niagarafälle jetzt schwere Überschwemmungen. Die Temperaturen begannen am Wochenende zu steigen, und damit setzte Tauwetter ein.

Außerdem wurden bis in den frühen Dienstag hinein Regenschauer erwartet. Für die am stärksten betroffene Stadt Buffalo und Umgebung, wo sich der Schnee mancherorts bis zu zwei Meter hoch aufgetürmt hat, gilt eine Flutwarnung. Die Vorbereitungen für die Schmelze liefen auf Hochtouren.

Dem Sender CNN zufolge wurden in der Region 180 000 Sandsäcke, Wasserpumpen, Hubschrauber sowie Teams mit Rettungsbooten bereitgestellt. Feuerwehrleute aus umliegenden Gebieten und 500 Mitglieder der Nationalgarde verstärken die örtlichen Kräfte. Schneeschieber und Bagger waren fast rund um die Uhr im Einsatz, um besonders flutgefährdete Gebiete zu räumen. Schon in den vergangenen Tagen waren die Menschen aufgerufen worden, möglichst die Dächer ihrer Häuser freizuschaufeln. Diese drohen sonst unter der Last von regennassem Schnee zusammenzubrechen.

Meteorologen sagten voraus, dass die Temperaturen am Sonntag bis zu 14 Grad Celsius erreichen könnten. Die Hoffnungen konzentrierten sich vor allem darauf, dass es nur mäßig regnen möge. "Wir hoffen das Beste, aber bereiten uns zugleich auf das Schlimmste vor", zitierte CNN den Koordinator für Katastropheneinsätze im Bezirk Erie, Daniel Neaverth.

Durch den extremen Wintereinbruch sind bislang mindestens 13 Menschen gestorben, einige davon erlitten beim Schneeschippen einen Herzinfarkt.

Nationaler Wetterdienst

CNN

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