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Rettungskräfte stehen an einer Unfallstelle auf der Autobahn A2 bei Schackensleben (Sachsen-Anhalt).

Verletzte einfach liegen gelassen

Polizei sucht Schaulustige von A2-Unfall

Schackensleben - Die Polizei sucht weiter nach Autofahrern, die sich nach einem schweren Unfall auf der A2 bei Magdeburg über den Standstreifen vorbeigedrängelt haben statt zu helfen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hätten 10 bis 15 Fahrzeuge den Unfallort passiert, als noch weitere Helfer nötig waren, sagte Doreen Günther von der Autobahnpolizei Börde in Sachsen-Anhalt am Montag. Noch gebe es keine Hinweise auf Fahrer.

Die Polizei ermittelt wegen unterlassener Hilfeleistung gegen unbekannt. Bei dem Unfall waren am Samstag sechs Menschen verletzt worden. Mehrere Fahrzeuge wurden aufeinandergeschoben, als ein 44-Jähriger ungebremst in ein Stauende fuhr.

dpa

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