Einsatz für Rettungskräfte schwierig

Nach 10 Stunden in Höhle: Verletzter Mann gerettet

Grabenstetten - Nach zehn Stunden ist ein verunglückter Mann aus einer Höhle in Baden-Württemberg gerettet worden. Der 60-Jährige war am Sonntag mehrere Hundert Meter hinter dem Eingang der Falkensteiner Höhle nahe Reutlingen gestürzt.

Dabei verletzte er sich so schwer, dass er den Rückweg nicht mehr selber antreten konnte. Das schwierige Gelände in der Höhle machte die Rettung für die Einsatzkräfte besonders schwierig, so dass diese sich hinzog.

Der Unfall ereignete sich fast genau ein Jahr nach dem Unglück in der bayerischen Riesending-Schachthöhle. Anfang Juni 2014 hatte dort ein Lehmbrocken einen Höhlenforscher auf den Kopf getroffen. Er konnte erst elf Tage nach seinem Unfall mit einem Schädel-Hirn-Trauma aus der Höhle befreit werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa / Symbolbild

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Studie: Neandertaler schufen älteste Höhlenkunst
War der Neandertaler ein eher einfacher Zeitgenosse oder ein kunstsinniger Feingeist? Dem modernen Menschen gar ebenbürtig? Neue Funde befeuern die Debatte.
Studie: Neandertaler schufen älteste Höhlenkunst
Vater soll seinen Babys Rippen, Beine und Arme gebrochen haben
In Nordhessen hat ein Vater offenbar seine wehrlosen Kinder misshandelt. Dabei handelt es sich um ein Zwillingspaar, dass vermutlich auf sehr schmerzhafte Weise gequält …
Vater soll seinen Babys Rippen, Beine und Arme gebrochen haben
Oberlandesgericht bestätigt Freispruch von Tierschützern
Jubel bricht aus im Gerichtssaal, als der Vorsitzende Richter den Freispruch von drei Tierschützern bestätigt. Aus deren Sicht ist das ein Urteil "mit Signalwirkung".
Oberlandesgericht bestätigt Freispruch von Tierschützern
Deutschem droht Todesstrafe auf Bali
Eine Sturmhaube über dem Gesicht und einen orangefarbenen Overall trägt der Deutsche auf dem Weg zu einer Pressekonferenz. Die Polizei erhebt schwere Vorwürfe gegen den …
Deutschem droht Todesstrafe auf Bali

Kommentare