Nach Tsunami: Fußball erreicht Küste Alaskas

Anchorage - Mehr als ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami in Japan sind ein Fußball und ein Volleyball an der Küste Alaskas angeschwemmt worden. Ihre Spur lässt sich exakt zurückverfolgen.

Die Bälle seien von einem Radartechniker auf Middleton Island - 130 Kilometer vom Festland entfernt - entdeckt worden, berichtete die „Anchorage Daily News“. Die Frau des Mannes habe die Schrift auf den Bällen einer japanischen Schule in einer Gegend zugeordnet, die vom Tsunami verwüstet worden war.

Nach Angaben von Doug Helton von der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA gehören die Bälle zu den ersten Gegenständen, die nach dem Tsunami in Alaska angeschwemmt wurden und nach Japan zurückverfolgt werden konnten. Anfang April hatte die US-Küstenwache vor Alaska ein japanisches Geisterschiff versenkt, das seit der Tsunami-Katastrophe herrenlos über den Pazifik getrieben war.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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