Nach US-Erdbeben: AKW hat wieder Strom

Washington -  Entwarnung im amerikanischen Atomkraftwerk North Anna nach dem Erdbeben an der US-Ostküste: Die beiden Reaktoren bekommen nach mehreren Stunden mit Notversorgung wieder Strom.

Bei der automatischen Abschaltung habe es keine Probleme gegeben, bekräftigte der Betreiber Dominion Virginia Power am späten Dienstagabend (Ortszeit).

Teile der amerikanischen Ostküste waren am Dienstag von einem ungewöhnlich heftigen Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert worden. Es verlief nach ersten Erkenntnissen weitgehend glimpflich. Es gab keine Berichte über ernste Verletzungen oder schwerere Schäden.

Allerdings seien bei einer Inspektion des Washington-Monuments im Herzen der Hauptstadt Risse im oberen Teil des Obelisks gefunden worden, wie der Fernsehsender CNN berichtete. Am Mittwoch sollte geprüft werden, wie sich das Denkmal am besten reparieren lasse.

Wegen der Erdstöße waren zahlreiche Regierungsgebäude in Washington vorübergehend evakuiert worden. Auch das Weiße Haus wackelte, Mitarbeiter flüchteten ins Freie. Präsident Barack Obama macht derzeit Urlaub in Martha's Vineyard (Massachusetts) - auch dort bebte die Erde.

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Nach Angaben der Erdbebenwarte USGS lag das Zentrum nahe der Ortschaft Mineral im US-Bundesstaat Virginia, rund 130 Kilometer südlich von Washington. Laut Medienberichten war es das stärkste Beben in der Region seit mehr als 100 Jahren und sogar noch im kanadischen in Toronto zu spüren.

Dennoch gab es anscheinend eher geringere Schäden. So waren im US-Fernsehen lediglich vereinzelte Bilder von zerstörten Schornsteinen, herabgestürzten Dachpfannen und aus Häuserwänden herausgebrochenen Ziegelsteinen vor allem in Virginia zu sehen. Nach Medienberichten ging zudem in zahlreichen Wohnstuben Porzellan zu Bruch.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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