Nachbeben: Wasserleck in Atomkraftwerk Onagawa

Tokio - Nach einem starken Nachbeben in Japan am Donnerstagabend (Ortszeit) ist im abgeschalteten Atomkraftwerk Onagawa ein Wasserleck entdeckt worden.

Lesen Sie auch:

Nachbeben in Japan: Drei Tote, 140 Verletzte

Das berichtete am Freitag die Agentur Kyodo unter Berufung auf den Betreiber Tohoku Electric. Das Wasser stammt aus dem Becken der Reaktoren 1 und 2, in denen verbrauchte Brennelemente gelagert werden. Im Katastrophenreaktor Fukushima gab es durch das Nachbeben keine neuen Schäden, wie der Betreiber Tepco mitteilte.

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

Mindestens 140 Menschen wurden bei dem Nachbeben der Stärke 7,4 kurz vor Mitternacht (Ortszeit) verletzt, berichtete der Sender NHK.

Rund um den Reaktor sei keine erhöhte Strahlung gemessen worden. Der Meiler ist seit dem verheerenden Erdbeben vom 11. März abgeschaltet.

dpa

Die Atomkraftwerke in Deutschland und Europa

Die Atomkraftwerke in Deutschland und Europa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Weltweit fast 15 Millionen Mädchen in Kinderehe
Fast 15 Millionen Mädchen weltweit sind bei ihrer Hochzeit jünger als 18 Jahre gewesen. Das berichtet die Chefin der Hilfsorganisation Save the Children.
Weltweit fast 15 Millionen Mädchen in Kinderehe
Gesuchter mutmaßlicher Vergewaltiger in Berliner Bibliothek gefasst 
Nach der Veröffentlichung von Bildern hat die Polizei einen mutmaßlichen Vergewaltiger gefasst: Der 34 Jahre soll sich an zwei jungen Männern vergangen haben.
Gesuchter mutmaßlicher Vergewaltiger in Berliner Bibliothek gefasst 
Piraten entführen vor Nigeria sechs Seeleute von Hamburger Schiff
Piraten haben vor der Küste Nigerias ein Schiff aus Hamburg angegriffen. Als die Besatzungsmitglieder das Schiff verlassen wollten, wurden sechs von ihnen verschleppt.
Piraten entführen vor Nigeria sechs Seeleute von Hamburger Schiff
Brasilianische Polizei erschießt versehentlich spanische Touristin
Bei einem tragischen Unfall wurde in Rio de Janeiro eine spanische Touristin erschossen. Sie hatte mit einem Jeep eine Straßensperre der Polizei durchbrochen.
Brasilianische Polizei erschießt versehentlich spanische Touristin

Kommentare