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Transporter "Orion" im Hintergrund.

"Beginn einer neuen Ära"

Nasa bangt vor "Orion"-Start um gutes Wetter

Cape Canaveral - Gute Stimmung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral: Nasa-Manager freuen sich auf den wichtigsten Start eines ihrer Raumfahrzeuge seit dem Ende der Space Shuttle.

Vor dem ersten Test des auf Marsflüge ausgelegten Transporters „Orion“ im All herrscht Hochspannung bei der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Der am Donnerstag geplante Start sei der Beginn einer neuen Ära, sagten die Verantwortlichen am Mittwoch in Cape Canaveral (Florida). „Wir hatten dieses Gefühl schon lange nicht mehr - seit dem Ende des Shuttle-Programmes“, sagte der führende Flugdirektor Mike Sarafin.

Die berühmten Space Shuttle waren 2011 auch aus Kostengründen eingemottet worden. Seitdem sind die amerikanische Astronauten auf teure Mitfluggelegenheiten in russischen Sojus-Kapseln angewiesen, um zur Internationalen Raumstation ISS zu kommen. Die „Orion“ soll langfristig bis zu sechs Passagiere tiefer ins Weltall bringen als je zuvor. Mitte der 2030er Jahre sogar zum Mars.

Dem Start der „Orion“ mit Hilfe einer Rakete vom Typ Delta IV stand nach Nasa-Angaben nichts mehr im Wege. „Das Team ist bereit“, sagte Sarafin. Auch das Wetter spielte mit. Zuletzt lag die Gefahr nur noch bei 30 Prozent, dass Regen oder starker Wind den Abflug vorerst verhindern könnten. Bis Mittwochmorgen hatte die Wahrscheinlichkeit dafür noch bei 60 Prozent gelegen.

Ziel des Tests ist es, den Transporter auf 5800 Kilometer Höhe zu bringen. Bei dem unbemannten Flug soll er zweimal die Erde umkreisen. Nach rund viereinhalb Stunden soll „Orion“ wieder im Pazifik landen. Dafür muss das Raumschiff mit einem Tempo von fast 32 000 Stundenkilometern bei rund 2200 Grad Celsius wieder in die Atmosphäre eindringen.

dpa

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