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Eine Aufnahme der Sonne des Solar Dynamics Observatory der NASA.

Gefahr aus dem Weltall

NASA entwickelt Frühwarnsystem

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Washington - Seit fünf Jahren beobachtet die NASA die dynamischen Vorgänge der Sonne. Mit dem Solar Dynamics Observatory soll jetzt ein Frühwarnsystem vor geomagnetischen Stürmen entwickelt werden.

Die Menschen lieben die Sonne, gerade in kalten Zeiten wie diesen. Fast jeder sehnt sich nach den warmen Sonnenstrahlen aus 150 Millionen Kilometern Entfernung. Doch Wissenschaftler der NASA haben heraus gefunden wie bedrohlich die Sonne in Wirklichkeit ist.

In den letzten fünf Jahren hat das Solar Dynamics Observatory der NASA die dynamischen Vorgänge der Sonne erforscht und durchschnittlich jede vergangene Sekunde ein Foto von der Sonnenoberfläche gemacht. Wie das Nachrichtenportal uk.businessinsider.com berichtet, wurde erst letzten Monat das 100-millionste Bild aufgenommen.

Zur Feier des fünften Jahrestages, hat die NASA zwei Videos veröffentlicht, die die bisher besten Aufnahmen zeigen. Neben den Ausschweifungen der tödlichen Strahlung Richtung Erde, zeigen die Videos wunderschöne Bilder der Sonnenoberfläche.

Auch zu sehen sind sogenannte Sonnenfackeln, die rund zehn Millionen Mal mehr Energie frei setzen als eine Vulkaneruption auf der Erde. Solche Sonnenfackeln entstehen durch die an einem Fleck angestaute Energie aus dem Magnetfeld der Sonne. Wird die Energie stark genug, wird laut uk.businessinsider.comeine extrem heiße Gaswolke in die obere Atmosphäre (Korona) hinaus geschleudert. Meistens dauern diese Sonnenfackeln nur einige Minuten. In seltenen Fällen explodieren sie über mehrere Stunden hinweg und lassen die Energie und das erhitzte Gas ins Sonnensystem ab. Dieses Phänomen wird als "Coronal Mass Ejection" (CME) bezeichnet.

Im Jahr 2012 entkam die Erde nur knapp einer dieser CME und somit einer globalen Katastrophe. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wären weltweit sämtliche elektronischen Geräte ausgefallen. Das hätte die Erde möglicherweise zurück in die Steinzeit geworfen, so uk.businessinsider.com.

Der bisher energiereichste geomagnetische Sturm, der die Erde traf, verursachte im März 1989 einen kompletten Stromausfall in Quebec. Damit man in Zukunft eine Vorwarnung solcher möglichen Stürme erhält, will die NASA das bisherige Beobachtungsprogramm ausweiten und ein Frühwarnsystem entwickeln. Das Rakete mit Frühwarnsystem an Bord soll ungefähr 1.5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt platziert werden. Die Erde würde dann zwischen 30 und 45 Minuten vor Auftreffen des geomagnetischen Stroms gewarnt werden.

mt

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