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Nasa könnte Ende September zum Mond starten - und gibt Millionen für neue Anzüge aus

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Von: Nadja Zinsmeister

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Die Nasa will einen neuen Versuch für ihre Mondmission „Artemis“ starten. Der Teststart könnte bereits im September stattfinden, wenn alles nach Plan läuft.

Cape Canaveral - Angekündigt hatte die Nasa ihre neue Mondmission „Artemis 1“ bereits seit Längerem, vor einer Woche schlugen jedoch zwei Startversuche, zum ersten Mal seit Apollo 17 wieder zum Mond zu gelangen, fehl. Nun kündigte die Nasa einen neuen Teststart für die Reise zum Mond an - dieser soll bereits im September stattfinden.

Nasa kündigt neuen Versuch für Mondmission für Ende September an

Wie die Nasa am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mitteilte, plane sie aktuell, am 23. oder am 27. September einen neuen Teststart für die Mondmission durchzuführen. Zuvor sei noch angedacht, am 17. September eine Testbetankung durchzuführen. Die Termine seien laut der US-Raumfahrtagentur aber noch nicht endgültig und könnten unter Umständen noch einmal verschoben werden.

Fotografen versammeln sich in der Morgendämmerung am geplanten Starttag von Artemis I im Kennedy Space Center, Florida.
Fotografen versammeln sich Anfang September in der Morgendämmerung am geplanten Starttag von Artemis I im Kennedy Space Center, Florida, bevor der Start abgebrochen wurde. © Joe Burbank/Orlando Sentinel via ZUMA Press/dpa

Bis jetzt traten bei der Mission, wieder zum Mond zu gelangen, vermehrt Probleme auf. Erst in der vergangenen Woche schlug ein Start beispielsweise wegen eines undichten Tankschlauches fehl. Auch zuvor gestaltete sich die Durchführung der Mission bereits als schwierig und hatte sich wegen Problemen bei Tests verzögert.

Eine neue Ansicht auf den Jupiter hat jetzt das James-Webb-Weltraumteleskop der Nasa aufgenommen – mit bemerkenswerten Details.

„Artemis“-Projekt von Nasa - Neue Mondanzüge bereits bestellt

Der Name „Artemis“ des Projekts stammt dabei von der griechischen Göttin des Mondes. Plan der Nasa war es, bis 2024 erstmals wieder US-Astronauten zum Mond zu schicken. Dieses Mal sollen auch eine Frau und eine nicht-weiße Person unter den Astronauten sein.

Für die Mission hat die US-Raumfahrtagentur bereits spezielle Anzüge bei einer US-Firma bestellt, die im April vier Laien-Astronauten zur Raumstation ISS geschickt hatte. Rund 229 Millionen Dollar soll der Auftrag für die Anzüge gekostet haben. Die Investition schien notwendig, denn die derzeitigen Raumanzüge der Nasa-Astronauten sind bereits viele Jahre alt und bereiteten mit Zwischenfällen Sorgen. Beispielsweise sammelte sich bei Außeneinsätzen Wasser in Helmen, wovon auch ein deutscher Astronaut betroffen war. (nz/dpa)

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