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Nasa-Satellit "Jason-3" beim Auftanken vor dem Start.

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Rakete kippt bei Landung um und explodiert

Lompoc - Auf Land hatte es geklappt, auf einem Schiff nicht: Nachdem im Dezember eine Rakete der Firma SpaceX bei einem Test erfolgreich wieder gelandet war, schlug ein weiterer Versuch nun fehl.

Rund einen Monat nach dem erfolgreichen Landungstest einer Trägerrakete aus dem All ist ein weiterer Versuch der Betreiberfirma SpaceX missglückt.

Zunächst brachte die Rakete am Sonntag (Ortszeit) erfolgreich den Nasa-Satelliten "Jason-3", der Meeresoberflächen vermessen soll, von der Vandenburg-Luftwaffenbasis im US-Bundesstaat Kalifornien ins All, wie die Nasa mitteilte. Die geplante Landung der Raketenstufe auf einer Plattform im Pazifik missglückte jedoch, wie SpaceX-Gründer Elon Musk auf Twitter schrieb. "Es sieht aus, als wäre es eine harte Landung gewesen." Eines der Stabilisierungsbeine der "Falcon 9"-Rakete sei abgebrochen.

Mehrere Raumfahrtunternehmen versuchen derzeit, Raketen wieder landen zu lassen. Sie könnten dann mehrfach benutzt werden, was zu enormen Kosteneinsparungen führen würde. Ende November war das der Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos gelungen, allerdings aus geringerer Höhe. Wenige Wochen später hatte SpaceX eine Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida starten lassen, die nach ihrer Mission heil und aufrecht zum Startplatz auf die Erde zurückgekehrt war. Alle bisherigen SpaceX-Tests mit einer Plattform im Meer als Landeplatz waren jedoch gescheitert. "Es ist definitiv schwieriger, auf einem Schiff zu landen", schrieb SpaceX-Gründer Musk.

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