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Ende 2010 hat die US-Weltraumbehörde NASA mehrere Flugzeughersteller beauftragt, Konzepte für die Passagier-Jets der Zukunft auszuarbeiten. Wichtigste Vorgabe: Umweltfreundlichkeit! Das sind die Entwürfe:
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Die Flugzeugschmiede Boeing darf bei den Gedankenspielen der NASA natürlich nicht fehlen. Schließlich hat das Unternehmen schon den Space Shuttle zu verantworten – der einem Passagierflugzeug wie wir es kennen stärker ähnelt als dieses Modell. Der extrem aerodynamische Flugkörper ähnelt eher militärisch genutzten Jets wie den berüchtigten Tarnkappenbombern. Doch dieses Passagierflugzeug ist ein Riese auf leisen Sohlen. Das geschwungene Heck mit zwei Seitenleitwerken soll als Schallschutz für die starken Turbinen dienen. Die große Flügelspannweite soll den Spritverbrauch reduzieren.
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Das renommierte Massachusetts Institute of Technology hat diese spannende Studie entwickelt. Die Kabine der Piloten ist besonders breit, der Flieger selber ist für interkontinental Flüge geeignet. Die Maschine kann soviele Passagiere aufnehmen wie eine Boeing 777. Gleich der ganze Flugzeugrumpf soll die Lärmbelastung durch das Flugzeug abdämpfen. Die in den Flugzeug eingelassenen Düsen nutzen die Schubvektorsteuerung. das bedeutet, dass die Maschine durch gezieltes Richten des Abgasstrahls gelenkt werden kann. Für einen Platz unter den Top 3 der NASA reichte es aber nicht.
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Dieses Konzept treibt die Aerodynamik auf die Spitze! Northrop Grumman ist bisher hauptsächlich im militärischen Bereich tätig und das sieht man diesem kühnen Modell deutlich an. Eigentlich besteht der Jet nur aus Flügeln. Auf ein Seitenleitwerk haben die Gestalter komplett verzichtet, die Konstruktion stabilisiert sich selbst. Die vier Rolls- Royce-Triebwerke sind in die Flügel integriert – so wollen die Designer maximalen Lärmschutz erreichen. Northrop Grummans Entwurf huldigt der eigenen Firmengeschichte: Der Tarnkappenbomber B-2 wurde ebenfalls von dem Konzern entwickelt.
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Eigentlich sieht dieser Jet aus wie ein ganz normales Passagierflugzeug aus dem Jahr 2012. Der markante Unterschied: Die Flügel sind mit dem Seitenleitwerk am Heck verbunden. Seit drei Jahrzehnten experimentiert die Firma mit einem solchen Design. Die Umsetzung in die Realität scheint erst jetzt möglich, da ultraleichte Bauteile zur Verarbeitung zwingend nötig sind. Die Rolls-Royce-Liberty-Works-Ultra-Fan-Triebwerke am Heck können fünf Mal mehr Luft durch ihre Turbinen leiten als heutige Triebwerke – ein echtes Effizienz-Wunder!
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Seit der Concorde- Katastrophe ist der Ruf von Überschall- Flugzeugen ziemlich ramponiert. Lockheed Martin hat einen neuen Anlauf gewagt, allerdings hat es dieser Concorde- Nachfoger nicht unter die Top 3 der NASA geschafft. Das große Problem bei Überschallflügen über Land: Der Überschallknall, der bei solchen Flügen entsteht. Die Forscher versuchen, die Lautstärke des Knalls beim Durchbrechen der Schallmauer zu verringern. Bei diesem Modell soll der gebogene Flugzeugkörper die Luft so leiten, dass der Knall leiser und der Luftwiderstand geringer wird.
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Eine "Flying Wing" des Herstellers Northrop Grumman.
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Das Modell AMELIA (Abkürzung für "Advanced Model for Extreme Lift and Improved Aeroacoustics") des California Polytechnic State Institute.

NASA: Das sind die Passagier-Jets der Zukunft

Orlando - NASA: Das sind die Passagier-Jets der Zukunft

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