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Die Pannenserie bei der "Discovery" reißt nicht ab (Archivfoto)

NASA verschiebt letzten "Discovery"-Flug erneut

Cape Canaveral - Der letzte Flug der US-Raumfähre “Discovery“ verzögert sich wegen andauernder Reparaturarbeiten weiter.

Die “Discovery“ werde nun frühestens am 3. Dezember zur internationalen Raumstation (ISS) starten können, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA auf ihrer Website mit. Zuletzt war der Start für den 30. November geplant gewesen.

Erst vor zwei Wochen war ein geplanter Start verschoben worden, nachdem während des Betankens ein Leck in einer Wasserstoff-Leitung aufgetreten war. Kurz darauf wurden Risse am Tank der Raumfähre entdeckt. Ursprünglich sollte die “Discovery“ schon am 1. November starten, doch technische Probleme und ungünstige Wetterbedingungen führten immer wieder zu Verschiebungen. Seit der Zerstörung der “Columbia“ beim Wiedereintritt in die Atmosphäre 2003 ist die NASA auch bei kleinen Schäden an den Shuttles besonders vorsichtig. Damals war ein Teil der Isolierung abgerissen und hatte den Hitzeschild beschädigt.

Falls die “Discovery“ nicht bis zum 6. Dezember starten kann, müsste der Flug bis Februar verschoben werden. Grund ist der Start einer russischen Rakete zur ISS, um die Crew auszuwechseln. Anfang des Jahres kommen dann mehrere unbemannte Versorgungsflüge, und danach verhindern ungünstige astronomische Bedingungen den Flug.

Die “Discovery“ soll sieben Astronauten sowie Nachschub zur ISS bringen. Sie ist die älteste und am meisten genutzte Raumfähre. Nach der “Discovery“ steht nur noch der letzte Start der “Endeavour“ auf dem Flugplan, dann endet das Raumfähren-Programm der NASA nach 30 Jahren.

dapd

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