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Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen will keine Minute länger als nötig in Libyen bleiben.

Nato-Einsatz in Libyen soll bald enden

Brüssel - Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat ein rasches Ende des Militäreinsatzes der Nato in Libyen angekündigt. Die Gefangennahme Gaddafis sei für das Ende des Einsatzes aber nicht entscheidend.

“Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass die Zivilbevölkerung nicht mehr bedroht ist, werden wird den Einsatz beenden“, sagte Rasmussen am Montag in Brüssel. “Ich kann noch kein genaues Datum sagen, aber ich glaube, dass es bald sein wird.“

Die Nato, die seit Ende März vor allem Truppen des bisherigen Machthabers Muammar al-Gaddafi bombardierte, werde “so lange, wie wir gebraucht werden, aber keine Minute länger“ in Libyen sein, sagte Rasmussen. Die Gefangennahme Gaddafis sei für das Ende des Einsatzes nicht entscheidend: “Einzelpersonen sind kein Ziel unseres Einsatzes.“

So luxuriös lebte der Gaddafi-Clan

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Rasmussen forderte die Nato-Staaten zu konkreten Beschlüssen über Rüstungszusammenarbeit beim nächsten Nato-Gipfel im Mai 2012 in Chicago auf. Bei diesem Gipfel solle auch die Einsatzbereitschaft der Raketenabwehr für Europa verkündet werden.

dpa

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