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Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen

Nato-Mandat für Libyen-Einsatz verlängert

Brüssel - Die 28 Nato-Staaten haben das Mandat für den Libyen-Einsatz des Bündnisses bis zum Jahresende verlängert. Ob die Militäraktion aber tatsächlich so lang dauert, ist noch offen.

Dieser Beschluss des Nato-Rates bedeute aber nicht, dass der Einsatz tatsächlich noch drei weitere Monate dauern werde, sagten Diplomaten am Mittwoch in Brüssel. Das bisherige Mandat war bis Ende September befristet.

“Wir sind in der allerletzten Phase“, hatte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am vergangenen Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Brüssel gesagt. Der Einsatz solle auch nach dem Sieg der Anti-Gaddafi-Rebellen in Libyen so lange fortgesetzt werden, wie es noch Widerstandsnester von Gaddafi-treuen Soldaten gebe. An dem Einsatz sind zwölf Nato-Mitglieder sowie drei Nichtmitglieder beteiligt.

Nato-Flugzeuge haben seit Beginn des Einsatzes am 31. März rund 8750 Kampfeinsätze gegen militärische Einrichtungen der Gaddafi-Truppen geflogen. Zudem wurde über eine Seeblockade militärischer Nachschub nach Libyen gestoppt. Die Nato beruft sich bei ihrem Einsatz auf eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, wonach “alle notwendigen Maßnahmen“ zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Gewalt durch Regierungssoldaten erlaubt sind.

dpa

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