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Das zerstörte Anwesen von Gaddafi wird von Journalisten in Augenschein genommen

Kreis um Gaddafi wird immer enger

Tripolis - Die Machtbasis des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi schrumpft mit jedem Tag mehr. Die Aufständischen berichteten am Donnerstag von Geländegewinnen rund um die westliche Stadt Misrata.

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Der libysche Konsul in Kairo, Faradsch Al-Areibi, gab im Nachrichtensender Al-Arabija seinen Rücktritt bekannt. Der Übergangsrat kündigte für Freitag Demonstrationen in mehreren Stadtvierteln der Hauptstadt Tripolis an. Augenzeugen berichteten, die Regimegegner würden in Tripolis immer mutiger. Auf etlichen Gebäuden sei inzwischen Anti-Gaddafi-Graffiti zu sehen. Gerüchte über eine Spaltung der Armee machten die Runde.

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

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Angeblich sollen Soldaten der Mitiga-Brigade, die zum Teil mit Gaddafi und zum Teil mit den Aufständischen sympathisieren, aufeinander geschossen haben. Die staatliche Nachrichtenagentur Jana meldete in der Nacht, bei einem Nato-Luftangriff in Tripolis sei das Gebäude der Botschaft Nordkoreas beschädigt worden. Ein Augenzeuge berichtete, der Angriff habe offensichtlich einer benachbarten Einrichtung gegolten.

In dem Botschaftsgebäude seien lediglich einige Scheiben zu Bruch gegangen. Das libysche Staatsfernsehen hatte in der Nacht Bilder von einem Treffen Gaddafis mit Stammesführern in Tripolis ausgestrahlt. Es blieb jedoch unklar, wann und wo dieses Treffen stattgefunden hatte. Auch Jana erwähnte den Ort in einer Meldung über das Treffen nicht.

Luftangriff auf Gaddafi: Bilder des zerstörten Hauses

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dpa

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