Nena singt auf einem Konzert
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Sängerin Nena ist in den vergangenen Monaten immer wieder mit rätselhaften Verschwörungstheorien aufgefallen (Archivbild).

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„Danke Kassel“: Sängerin Nena solidarisiert sich mit Querdenken-Bewegung - und Xavier Naidoo

  • Fabian Müller
    vonFabian Müller
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Nena hat sich mit einem Video, das sie auf Instagram veröffentlicht hat, mit der Querdenker-Szene solidarisiert. Darin ist der Demonstrationszug in Kassel vom Samstag zu sehen.

Kassel - „Danke Kassel“: Mit diesen Worten ist ein Video auf dem Instagram-Kanal von Pop-Sängerin Nena überschrieben, das offensichtlich auf die umstrittene Demonstration gegen Corona*-Auflagen am vergangenen Samstag abzielt. Der Clip zeigt im Zeitraffer eine demonstrierende Menge und ist mit einem weißen Herz und dem Datum der Demonstration, „20.03.2021“, versehen.

Das Video ist unterlegt mit einem Song von Xavier Naidoo, der in den vergangenen Monaten als Corona*-Leugner und Querdenker für Aufmerksamkeit sorgte. Naidoo singt in dem Lied: „Viele Maßnahmen klingen wie Befehle, doch was macht das mit unserer Seele.“ Und später: „Das ist nicht das Land, das mal für Freiheit stand.“ Nena bedankt sich in dem Video bei Naidoo für die Musik.

Nena mit Kassel-Video auf Instagram: Sängerin will nicht als Corona-Leugnerin verstanden werden

Auf eine dpa-Anfrage hat das Management von Nena zunächst nicht reagiert. Die Sängerin hatte im vergangenen Oktober mit einem rätselhaften Post auf Instagram kontroverse Diskussionen um mögliche Verschwörungstheorien ausgelöst. Sie schrieb darin: „Ich habe meinen gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt.“ Sie wisse, „dass der positive Wandel nicht mehr aufzuhalten ist.“ Sie hatte aber auch deutlich gemacht, dass sie nicht als Corona*-Leugnerin verstanden werden wolle.

Video: Ausschreitungen bei Demonstration in Kassel: Querdenker greifen Polizisten an

In Kassel waren am Samstag nach Polizeischätzung mehr als 20.000 Menschen gegen Corona-Eindämmungsmaßnahmen auf die Straße gegangen. Eigentlich waren nur 6000 Teilnehmer zugelassen. Viele Demonstranten hielten sich nicht an die Auflagen, einen Mund-Nasenschutz* zu tragen. Während eines illegalen Demonstrationszugs kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. (dpa/fmü) *Merkur.de und tz.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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