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Das brutale rechtsextreme Netzwerk wurde in Oberösterreich aufgedeckt

Neonazi-Netzwerk in Oberösterreich aufgedeckt

Wien/Linz - Die oberösterreichische Polizei hat ein brutales Netzwerk von mutmaßlichen Kriminellen mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene nahe der deutschen Grenze aufgedeckt.

24 Menschen seien festgenommen worden, 10 davon säßen noch in Untersuchungshaft, teilte die Polizei Oberösterreich am Donnerstag mit. Den Verdächtigen wird unter anderem Raub, Einbruch, Nötigung, Körperverletzung, Drogen- wie Waffenhandel und die Organisation illegaler Prostitution vorgeworfen. Einige der Männer seien wegen rechtsextremer Delikte vorbestraft, sagte eine Sprecherin.

Ob es auch Verbindungen nach Deutschland gibt, konnte die Sprecherin nicht sagen. Die Vereinigung namens „Objekt 21“ umfasse mindestens 200 Mitglieder, die alle zur oberösterreichischen rechtsradikalen Szene gehörten, berichtete der ORF. Das Hauptquartier sei in Desselbrunn im Bezirk Vöcklabruck, dort habe die Polizei auch Fahnen und Schriften mit NS-Symbolen gefunden.

dpa

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