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Angehörige trauern um die Opfer des Busunfalls.

Mehr als ein Dutzend Verletzte

Schwerer Busunfall in Nepal kostet 18 Menschen das Leben

Kathmandu - Die Straße war schlecht, der Bus überladen: Schon wieder sind viele Menschen bei einem Unfall in den Tod gestürzt.

Bei einem Busunfall im Norden Nepals sind 18 Menschen ums Leben gekommen. Ein Bus kam am Dienstag von der Straße ab und stürzte rund 300 Meter tief in ein Flussbett, wie der Verwaltungschef des betroffenen Distrikts Dhading bestätigte. 13 Verletzte wurden mit Hubschraubern in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht, einer von ihnen erlag erst dort seinen Verletzungen. Der Bus sei zum Zeitpunkt des Unfalls überladen gewesen und habe eine vom Monsunregen beschädigte Straße befahren.

Der Unfall passierte nur zwei Tage nachdem am Sonntag das Auto des ehemaligen Innenministers des Landes, Madhav Prasad Ghimire, von der Straße abgekommen und in ein Flussbett gefallen war. Drei der Insassen, darunter die Mutter des Politikers, kamen ums Leben. Auch am Dienstag suchten die Behörden noch nach Ghimire und seinen zwei Brüdern, die seit dem Unfall vermisst werden.

Alte Fahrzeuge und schlechte Straßen verursachen in Nepal regelmäßig tödliche Unfälle im Straßenverkehr. Erst im August hatte es im Abstand von weniger als zwei Wochen zwei schwere Busunfälle gegeben, bei denen zusammen mindestens 50 Menschen starben. Insgesamt sterben auf Straßen des Landes mit seinen gut 26 Millionen Einwohnern nach Angaben der Polizei jedes Jahr mehr als 2000 Menschen. Deutschland zählt bei gut 82 Millionen Einwohnern weniger als 4000 Verkehrstote jährlich.

dpa

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