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Neue blutige Anschläge im Irak

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- Bagdad - Bei einem Selbstmordanschlag in der irakischen Stadt Bakuba sind elf Menschen getötet und 23 verletzt worden. Wie die Polizei und Krankenhausärzte in der 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad gelegenen Stadt berichtete, drängte sich ein Selbstmordattentäter mit seinem Sprengstoff-Auto zwischen mehrere Polizeiwagen.

Die Polizisten wollten in ihren Dienstwagen einige Soldaten zum Krankenhaus bringen, die zuvor bei einem Schusswechsel mit Aufständischen an einer Straßensperre verletzt worden waren. Mit dem Attentäter starben sechs Soldaten, zwei Polizisten und zwei Zivilisten. Unter den Verletzten waren acht Zivilisten.

Nach Polizeiangaben trafen am Morgen außerdem fünf Mörsergranate eine Polizeistation in Bakuba. Ob bei dem Angriff Menschen zu Schaden kamen, wurde zunächst nicht bekannt. Auch in der irakischen Hauptstadt Bagdad war am Morgen eine laute Explosion zu hören. Die Ursache war zunächst unklar. Die Sicherheitskräfte sperrten zahlreiche Straßen.

Kurz darauf brachte ein Selbstmordattentäter in der Nähe einer Schule ein mit Sprengstoff beladenes Auto zur Explosion. Ein Polizeisprecher berichtete, bei dem Anschlag in der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Balad habe es zahlreiche Opfer gegeben. Weitere Einzelheiten nannte er zunächst nicht. Auch war unklar, was das Ziel des Anschlags war. Das Auto explodierte zu einer Zeit, als sich viele Kinder in der Schule aufhielten.

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