Neue Gewalt im Irak

- Bakuba/Kirkuk/Tikrit - Bei einem Selbstmordanschlag ist am Donnerstag in Bakuba ein irakischer Polizeioffizier getötet worde. Neun weitere Menschen, darunter drei Polizisten, wurden verletzt, als das mit Sprengstoff beladene Auto im Zentrum der Stadt explodierte, bestätigten Krankenhausärzte.

In der Nacht zuvor war in einem Feldlager bei Bakuba ein US-Soldat getötet worden. Er erlag den Schussverletzungen, die er bei einem Rebellenangriff erlitten hatte, teilte das US-Militär in der Garnisonsstadt Tikrit am Donnerstag mit.

In der nordirakischen Stadt Kirkuk griffen Aufständische drei Schulen an, die bei den Wahlen am Sonntag als Wahllokale dienen. An einer der Schulen explodierte ein Sprengsatz, die beiden anderen wurden mit leichten Waffen attackiert, bestätigte die Polizei in Kirkuk. Personen kamen nicht zu Schaden.

Für die USA war der gestrige Mittwoch der blutigste Tag seit Beginn des Irakkriegs vor 22 Monaten gewesen. Insgesamt starben 37 Soldaten. Allein bei einem Hubschrauberabsturz kamen mindestens 31 US-Soldaten ums Leben. Vier Tage vor den Wahlen im Irak starben am Mittwoch außerdem sechs weitere amerikanische Soldaten. Kurz nach dem Einmarsch waren am 23. März 2003 bei Kämpfen 31 Amerikaner getötet worden.

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