1. Startseite
  2. Welt

Neue Gewalt im Westjordanland

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null

- Tel Aviv - Ungeachtet neuer Gewalt hat sich der israelische Vize-Ministerpräsident Schimon Peres optimistisch über die Erfolgsaussichten beim Friedensdialog mit den Palästinensern geäußert. Peres sagte am Donnerstag im israelischen Armeerundfunk, insgesamt herrsche in den vergangenen Monaten relative Ruhe in der Region. "Natürlich gibt es Menschen, die den Friedensprozess torpedieren wollen", sagte Peres. "Aber es gibt eine Veränderung eine tiefe Veränderung."

Peres war am Vorabend mit dem neuen palästinensischen Minister für Zivilangelegenheiten, Mohammed Dachlan, zusammengetroffen. Bei dem ersten Treffen seit einem Selbstmordanschlag am vergangenen Freitag sprachen die Politiker über wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Zeit nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifen. Einer der Vorschläge sei, die Treibhäuser der evakuierten jüdischen Siedler an die Palästinenser zu übergeben, meldeten israelische Medien am Donnerstag.

Im nördlichen Westjordanland explodierte am Morgen eine Autobombe neben einer Gruppe streng religiöser Juden, die zum Grab Josefs in der Nähe von Nablus unterwegs waren. Dabei wurde jedoch niemand verletzt. Die Gruppe wollte in Begleitung von Soldaten das Grab besuchen, das auf palästinensischem Gebiet liegt. Bereits in der Nacht zum Dienstag hatte die Armee im Norden des Westjordanlandes ein mit einer halben Tonne Sprengstoff beladenes Auto entdeckt und die Ladung unschädlich gemacht. 

Auch interessant

Kommentare