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Ein Streufahrzeug ist auf einer eisglatten Straße bei Stuttgart ins Rutschen gekommen und umgestürzt. Foto: Andreas Rosar

Woche beginnt rutschig - weiterer Schnee erwartet

Wintereinbruch in Deutschland - für Autofahrer bedeutet das: Sie müssen besonders vorsichtig sein. Seit Sonntag hat es bereits etliche Male gekracht.

Berlin (dpa) - Deutschland ist mit Schnee in die neue Woche gerutscht. Auf glatten Straßen kam es zu Unfällen, etwa in Bayern und Baden-Württemberg. Am Montagvormittag sollte es vor allem in den östlichen Mittelgebirgen und im Nordosten noch schneien, hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

In Höhenlagen ab 300 bis 400 Metern könne es zwei bis fünf Zentimeter Neuschnee geben, gebietsweise auch bis zu zehn Zentimeter. "Im Erzgebirge kann es weiter zu Schneeverwehungen kommen", warnten die Meteorologen.

In Baden-Württemberg verlor eine 28-jährige Fahrerin bei Dunningen auf eisglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen und prallte gegen einen Baum. Dabei verunglückte ihre Großmutter tödlich, Mutter und Schwester erlitten schwere Verletzungen.

Bei Verkehrsunfällen in Bayern wurden in der Nacht zum Montag mindestens zwei Menschen verletzt. Nach Polizeiangaben kam in der Oberpfalz ein 19-jähriger Fahranfänger von der schneeglatten Straße ab und prallte gegen einen Baum. Außerdem zog sich in der Region eine 27-jährige Frau Verletzungen zu, als sie mit ihrem Auto ins Schleudern kam und gegen die Leitplanke knallte - der Wagen überschlug sich.

In vielen Teilen Deutschlands hatte Tief "Jürgen" am Wochenende reichlich weiße Flocken gebracht. Zu einer Reihe von Unfällen war es schon am Sonntag auf der Autobahn 9 gekommen, die München und Berlin verbindet. Bei Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt verunglückten der Polizei zufolge binnen weniger Stunden 25 Fahrzeuge auf rutschiger Straße.

Ein 32-Jähriger war am Sonntag auf der A9 besonders tragisch gestorben: Er wurde von einem Auto erfasst, als er auf einem Grünstreifen wartete, nachdem er mit seinem eigenen Wagen gegen die Leitplanke geprallt war.

Warnlage Deutscher Wetterdienst (DWD)

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