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Der Vulkan Calbuco ist erneut ausgebrochen.

Menschen werden in Sicherheit gebracht

Neuer Asche-Ausbruch von Vulkan Calbuco

Santiago de Chile - Der Vulkan Calbuco im Süden Chiles kommt nicht zur Ruhe. Der neue Ausbruch ist zwar schwächer als die beiden vorherigen Eruptionen. Trotzdem werden Menschen in Sicherheit gebracht.

Der Vulkan Calbuco im Süden Chiles ist zum dritten Mal binnen weniger Tage ausgebrochen. Über dem Krater bildete sich am Donnerstag eine vier Kilometer hohe Rauch- und Aschewolke, wie der Geologische Dienst Sernageomin über Twitter mitteilte. Mehr als 6500 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie Staatschefin Michelle Bachelet mitteilte. Es wurde eine Evakuierungszone von 20 Kilometern um den Krater ausgerufen.

Der Ausbruch ist nach Sernageomin-Angaben schwächer als die beiden Eruptionen der vergangenen Woche. Da hatte die Aschewolke eine Höhe von 17 Kilometern erreicht. Bevorstehende Regenfälle könnten jedoch Schlammrutsche am Vulkanhang zur Folge haben. Der Wind wehe die Rauchfahne diesmal in Richtung Südosten, hieß es. Bei den beiden früheren Ausbrüchen hatte der Wind die Asche in Richtung Nordosten über 1900 Kilometer bis nach Buenos Aires in Argentinien getragen.

Mehrere Flüge nach Puerto Montt in Chile und Neuquén im Süden Argentiniens wurden gestrichen. Der Flughafen von Neuquén war erst am Mittwoch nach den vorherigen Ascheregen wieder geöffnet worden.

Der 2303 Meter hohe Calbuco hatte bei den Ausbrüchen der vergangenen Woche 210 Millionen Tonnen Asche ausgespuckt.

dpa

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