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Der Erdstoß müsse eine Kette von Ereignissen ausgelöst haben, die letztlich die 2,5 Millionen Kubikmeter Erdreich in Bewegung setzten.

Neuer Hinweis: Beben löste Erdrutsch aus

Nachterstedt - Drei Monate nach dem Erdrutsch am Concordia-See in Nachterstedt hat das Bergbau-Unternehmen LMBV Hinweise auf ein kleines Erdbeben als Ursache des Unglücks bestätigt.

Es sei ein “seismisches Ereignis“ registriert worden, das am Anfang des Erdrutsches gestanden habe, sagte der Chef der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), Mahmut Kuyumcu, der “Mitteldeutschen Zeitung“. Bei dem Unglück am 18. Juli in Sachsen-Anhalt starben drei Menschen, 41 wurden obdachlos.

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Kuyumcu zufolge lag das Zentrum des Bebens außerhalb des Tagebaus. Der Erdstoß müsse eine Kette von Ereignissen ausgelöst haben, die letztlich die 2,5 Millionen Kubikmeter Erdreich in Bewegung setzten. Weitere Anhaltspunkte für die Ursache will die LMBV, die für die Flutung des Tagebau-Restlochs in Nachterstedt im Harzvorland verantwortlich ist, bis Ende des Jahres vorlegen.

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Hinweise auf Erdrutsch-Ursache in Nachterstedt

Bereits Anfang August hatte es Hinweise auf eine heftige Erderschütterung als Ursache für das Unglück gegeben. Ein Erdbeben- Institut der Universität Leipzig hatte sechs Minuten vor dem Eingang des ersten Notrufs in Nachterstedt eine Erschütterung von 1,0 auf der Richterskala registriert. Das Landesbergamt hatte dazu erklärt, dass diese Messung vermutlich nichts anderes als den Zusammenbruch der mehr als zwei Millionen Kubikmeter Erdmasse dokumentiere, aber nicht ein “seismisches Ereignis“ vor dem Unglück.

dpa

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