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Ihre Abenteuer werden jetzt von Didier Conrad in lustige Bilder umgesetzt: Die Comic-Helden Asterix und Obelix.

Neuer Zeichner für Asterix und Obelix

Paris - Er wird das nächste Abenteuer von Asterix und Obelix zeichnen. Für Didier Conrad geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung. Mit ihm kann das gallische Dorf weiter im Römischen Reich bestehen.

Asterix und Obelix bekommen für ihre Abenteuer einen neuen Zeichner. Die 35. Ausgabe der beliebten Gallier-Comics wird aus der Feder von Didier Conrad stammen. Das bestätigte der Verlag Albert René am Donnerstag. Er beerbt damit den langjährigen Zeichner Uderzo. Die Ausgabe soll Ende nächsten Jahres erscheinen.

Conrad schwärmt für seine neue Aufgabe: „Asterix zu zeichnen ist für mich ein außerordentliches Abenteuer, das ist ein Traum meiner Kindheit.“ Zuvor hatte er unter anderem die Serie „Helden ohne Skrupel“ gezeichnet. Der Titel für das neue Comic-Album steht noch nicht fest, auch die Handlung bleibt geheim. Ausgedacht hat sie sich Jean-Yves Ferri, der schon seit vielen Jahren für den Verlag arbeitet.

Erfinder der legendären Figuren und der spannenden Geschichten war René Goscinny. Seit 1959 erschienen 34 Bände über das gallische Dorf, das sich mit aller Kraft gegen die Herrschaft der Römer stellt. Die Comics wurden in mehr als 110 Sprachen und Dialekte übersetzt. Von Anfang an arbeitete Goscinny eng mit seinem Zeichner Uderzo zusammen, der nach dem Tod des „Vaters“ von Asterix und Obelix die Comicreihe allein weiter führte und auch die Texte für die gezeichneten Geschichten schrieb.

„Asterix muss am Leben bleiben“, sagte der heute 85-jährige Uderzo. „Eine neue Geschichte zu erfinden und zu zeichnen ist eine sehr große Herausforderung, aber ich habe großes Vertrauen in Dider Conrad und Jean-Yves Ferri. Auch das nächste Album wird hervorragend werden.“ Uderzo kann wegen Arthrose selbst nicht mehr zeichnen.

Im Gegensatz zu anderen Comic-Helden ist Asterix nicht mit dem Tod seines Erfinders gestorben. Mit großer Sorgfalt verwalten Uderzo und Goscinnys Tochter Anne seinen kreativen Nachlass. Tim und Struppi hingegen erleben keine neuen Abenteuer: Ihr Zeichner Hergé hatte veranlasst, dass nach seinem Tod keine neuen Folgen der belgischen Comic-Reihe erscheinen dürfen.

dpa

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