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Überflutung einer Diamantenmine in Sibirien

Russland

Neun Bergleute nach Überflutung von Diamantenmine in Sibirien vermisst

Nach der Überflutung einer Diamantenmine in Sibirien sind am Freitag neun Arbeiter vermisst worden.

Nach Angaben des Betreibers Alrosa vom Freitag wurden 133 Kumpel aus dem Schacht "Mir" geborgen, nach den Vermissten werde gesucht. Nach Angaben des russischen Fernsehens wurden die Bergungsarbeiten von einem Stromausfall erschwert, da in der Mine dadurch die Aufzüge nicht mehr funktionierten. Rund 300.000 Kubikmeter Wasser waren aus einem stillgelegten Krater in eine Pumpstation des Bergwerks gesickert, sie liefen dann weiter in den Schacht. Ermittlungsbehörden teilten mit, den Ort wegen möglichen Verstoßen gegen Sicherheitsbestimmungen zu untersuchen. Der Chef des weltgrößten Diamantenproduzenten Alrosa, Sergej Iwanow, reiste zu der Unglücksmine in der ostsibirischen Region Sacha. Auch Gouverneur Jegor Borissow begab sich gemeinsam mit Ärzten zu der Mine.

afp

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