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Das Foto, das von der australischen Küstenwache aufgenommen worden war, zeigt die Buchstaben "SOS" in den Sand gemalt, an einem Strand bei Kap Bertholet, rund 80 Kilometer nördlich von Broome, im Westen von Australien am 12.12.2003. Damals hatte eine Brite die Botschaft in den Sand geschrieben und konnte gerettet werden. Mit dem gleichen Hilferuf konnte jetzt ein schiffbrüchiger Neuseeländer auf sich aufmerksam machen.

Mitten in Hai-Gebiet

Neuseeländer stürzt beim Pinkeln über Bord

Wellington - Mitten in einem Hai-Gebiet und bei Gewitter und Sturm ist ein Neuseeländer beim Pinkeln auf einer Motorjacht über Bord gegangen. Was folgte, war eine wahre Odysee.

Ein schiffbrüchiger Neuseeländer hat sich bei Gewitter und Sturm in einem Hai-Gebiet schwimmend an einen Strand gerettet. Er zog mit dem Fuß ein großen SOS-Zeichen in den Sand und machte einen Hubschrauberpiloten damit auf sich aufmerksam, berichtete die Zeitung „Northern Advocate“ am Montag. Vercoe war am Samstag mit Freunden mit einer Motorjacht vor der Küste von Whangarei im Norden der Nordinsel unterwegs, wie er berichtete. Beim Pinkeln über Bord habe eine Welle ihn ins Wasser gerissen.

Seine Freunde hätten geschlafen und seine Hilferufe nicht gehört. Bei Sturm, Gewitter und hohem Wellengang musste der Mann nach eigenen Angaben drei Stunden schwimmen - immer mit der Angst vor Haien im Nacken. „Ich habe mir immer nur gesagt: nicht aufgeben“, sagte Todd Vercoe der Zeitung. „Ich bin nicht gerade der beste Schwimmer und dachte einmal, ich schaffe es nicht. Es war reine Willenskraft.“

Die Freunde hatten inzwischen die Rettungsbehörden alarmiert. Der Pilot eines Rettungshubschraubers entdeckte das SOS-Zeichen im Sand.

dpa

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