Kampf um Rettung ins Wasser

Wale an Neuseelands Küste gestrandet

Wellington - Eine Gruppe von Walen strandet in Neuseeland. Zuerst gibt es Hoffnung, die Tiere zu retten. Doch dann kommt die Dunkelheit - und die Gefahr für die Wale steigt.

In Neuseeland ist ein Versuch vorerst gescheitert, zwölf gestrandete Grindwale wieder ins Wasser zu bringen. Die Flut sei nicht hoch genug gewesen, berichtete der Sender TVNZ unter Berufung auf Mitarbeiter der Umweltschutzbehörde. 13 Tiere waren am Dienstag in Farewell Spit an der Nordküste der Südinsel Neuseelands gestrandet. Eines der Tiere verendete im Laufe des Tages.

Das Wasser habe die Wale um etwa 20.30 Uhr erreicht, sagte der Ranger Mike Ogle. „Das Wasser war knietief, das war nicht genug. Es müsste bis etwa zur Mitte des Oberschenkels reichen, vor allem für die größeren Tiere.“

Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Retter den Strand verlassen. Die Behörden hoffen, dass die Tiere es allein schaffen, wieder ins tiefere Wasser zu schwimmen. Am Mittwochmorgen wollen die Helfer wieder nach den Walen sehen, twitterte die Umweltschutzorganisation „Project Jonah“.

Die Mitarbeiter der Umweltschutzbehörde und Freiwillige hatten sich tagüber um die Wale gekümmert. Sie kippten mit Eimern Meerwasser über die Körper der Tiere, um sie kühl und feucht zu halten.

Die Wale sind Teil einer Gruppe von etwa 60 Tieren, die am Dienstag nahe dem Strand gesichtet wurden. Anfang Januar waren an gleicher Stelle 39 Tiere verendet oder mussten eingeschläfert werden. Die genauen Gründe, warum sich Wale immer wieder an Strände verirren, sind nicht geklärt.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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