Rettungsaktion an beliebtem Fjord

Überschwemmungen in Neuseeland: Hunderte müssen fliehen - und es kommt noch schlimmer

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Hunderte Menschen mussten wegen Überschwemmungen in Teilen Neuseelands flüchten. An einem Fjord lief eine Rettungsaktion - und neue Niederschläge werden erwartet.

  • Heftige Überschwemmungen haben Teile Neuseelands getroffen.
  • Hunderte Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen.
  • Auch deutsche Touristen sollen von den Fluten betroffen sein. 

Wellington - Hunderte Menschen mussten in Neuseeland wegen Überschwemmungen flüchten. Nach Behördenangaben wurden einige Straßen im Süden der Südinsel gesperrt. In den Orten Gore, Mataura und Wyndham mussten die Bewohner ihre Häuser verlassen, weil Flüsse über die Ufer traten. Von der größten Flut seit Jahrzehnten sprach Zivilschutz-Chef Angus McKay am Mittwoch in der Fernsehsendung „The AM Show“. 

Am abgelegenen Fjord Milford Sound lief unterdessen eine Rettungsaktion mit Hubschraubern für rund 200 Touristen. Die Urlauber saßen zwei Nächte fest, weil die einzige Zufahrtsstraße nach heftigem Regen nicht mehr befahrbar war.

Überschwemmungen in Neuseeland - auch Deutsche sollen betroffen sein

Auch Deutsche sollen von der Flut in Neuseeland betroffen sein, berichtet tagesschau.de. Den Ausnahmezustand verhängten die Behörden für die Region Southland. Dorthin wurden auch Soldaten geschickt, um den Betroffenen in Sicherheit zu bringen.

Und auch ein wichtiger Highway in der Nähe von Mataura wurde überflutet. Zwar haben sich die Wetterbedingungen in der Zwischenzeit wieder verbessert, doch für die kommenden Tage werden erneut Niederschläge vorhergesagt. 

Ein Campingplatz auf der Südinsel Neuseelands wurde von der Flut zerstört.

Während die Menschen auf der Südinsel von Neuseeland mit den immensen Fluten kämpfen, herrscht auch in Teilen Deutschlands Hochwasser-Alarm. Zwar sind die Ausmaße hierzulande lange nicht so dramatisch wie in Neuseeland, dennoch werden die steigenden Pegelstände vieler Flüsse angespannt beobachtet.

Zwei Jugendliche wurden am Mittwoch sogar von den Wassermassen eingeschlossen, als sie mit ihren Fahrrädern unterwegs waren. Doch Polizisten wurden auf die beiden jungen Radfahrer aufmerksam und konnten sie aus ihrer misslichen Lage befreien. 

Kleinkind bei Überschwemmungen in Australien vermisst - Drama mit Happy End

Glück hatte auch ein dreijähriges Kleinkind aus Australien. Als es an ihrem Wohnort im Westen Australiens zu Überschwemmungen kam, wurde das Mädchen 24 Stunden lang vermisst. Einsatzkräfte und Familienangehörige befürchteten das Schlimmste, doch das Drama nahm eine glückliche Wende. Einen Tag nach ihrem Verschwinden fand ein Polizist die Dreijährige wohlbehalten und unversehrt. Besonders herzerwärmend: Ihr kleiner Jack Russell Terrier wich dem Mädchen während der gesamten Zeit nicht von der Seite

dpa, AFP, cia

Rubriklistenbild: © dpa / High Country Helicopters

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