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Vor den Augen von Touristen und Passanten haben Polizisten am Wochenende einen Mann mit zwölf Kugeln erschossen.

Bürgermeister äußert sich

New York: Erschießung "bedauerlich"

New York - New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg hat die Erschießung eines Mannes in der Nähe des Times Square als “sehr bedauerlich“ bezeichnet.

Vor den Augen von Touristen und Passanten hatten Polizisten den 51-Jährigen am Wochenende mit zwölf Kugeln erschossen, nachdem dieser mit einem gezückten Messer auf sie zugelaufen sein soll. Die Beamten hätten allem Anschein nach gerechtfertigt reagiert, sagte Bloomberg der Zeitung “New York Daily News“ am Dienstag. “Der Mann hatte ein Messer und hat Menschen verfolgt.“

Der Vorfall löste eine Diskussion über die Angemessenheit der Reaktion der Polizei aus. “Sie hätten ihm doch einen Warnschuss geben können, zum Beispiel in sein Arm oder sein Bein“, sagte eine Cousine des Mannes der Zeitung. Dem Bericht zufolge soll der 51-Jährige zuvor schon mehrmals von der Polizei festgenommen worden sein. “Ich weiß, dass sie Menschen schützen müssen, aber so haben sie auch einem Menschen das Leben genommen.“

dpa

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