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David Sweat und Richard Matt sind durch die Kanalisation geflüchtet.

Aus Hochsicherheitsgefängnis

Medien: Angestellte half Mörder bei Flucht

New York - Zwei Mörder hatten bei ihrer Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis im US-Bundesstaat New York vin der vergangenen Woche wohl Hilfe von einer Angestellten.

Die Frau schmuggelte für die beiden Schwerverbrecher die Werkzeuge in die Anstalt, mit denen sie sich den Weg in die Freiheit bohrten, wie Fox News am Mittwoch berichtete. Dann habe die Frau allerdings kalte Füße bekommen und den vereinbarten Fluchtwagen nicht bereitgestellt.

Die 51-Jährige habe eine Panikattacke bekommen und sei ins Krankenhaus gefahren, statt das Auto an der verabredeten Stelle zu parken. Das berichtet auch CNN. Die Ermittler haben die Frau demnach aber nur befragt, nicht festgenommen. „Meine Mutter ist kein Mensch, der andere Menschen in Gefahr bringt, in dem er Mördern zur Flucht verhilft“, sagte ihr Sohn dem Sender.

Auf der Flucht: David Sweat und Richard Matt.

Die beiden Männer hatten sich in der Nacht zum Samstag mit schweren Werkzeugen den Weg in die Freiheit gebohrt und waren dann durch die Kanalisation geflüchtet. Sie wussten offenbar auch, was sie hinter der Zellenwand erwartet und wohin die Schächte führen. Auch am Mittwoch, Tag fünf der Flucht, fehlte noch die heiße Spur.

Die 48 und 34 Jahre alten Häftlinge verbüßten in der Clinton Correction Facility in Dannemora nahe der kanadischen Grenze lebenslange Haftstrafen. Der eine hatte einen Mann zu Tode geprügelt, der andere einen Polizisten erschossen. Die beiden gelten als extrem gefährlich. Von der Stadt New York ist die Haftanstalt 500 Kilometer entfernt.

dpa

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