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„Extreme Höchstwerte“: Hitzewelle trifft Italien

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Von: Richard Strobl

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Touristen erfrischen sich in Barcaccia-Brunnen unterhalb der Spanischen Treppe.
 (Archivbild)
Touristen erfrischen sich in Barcaccia-Brunnen unterhalb der Spanischen Treppe. (Archivbild) © Cecilia Fabiano/dpa

Italien wird aktuell von einer enormen Hitzewelle getroffen. Im Süden werden Temperaturen über 30 Grad erreicht. Doch auch der Norden kommt ins Schwitzen.

Rom - Auch in Deutschland herrschen aktuell vielerorts sommerliche Temperaturen über 20 Grad. Doch in Italien werden nun sogar erneut Werte über der 30-Grad-Marke erreicht - auch für die Südeuropäer ist dies absolut kein normales Wetter.

Schon aktuell ist es heiß in Italien - doch nachdem ab Freitag etwas Regen im Norden und im Zentrum des Landes für leichte Abkühlung sorgt, kehrt der Hochsommer wieder zurück. Das berichtet unter anderem die italienische La Repubblica. Dafür verantwortlich ist das Hoch Scipio.

Extrem-Wetter in Italien: Temperaturen wie im Juli

Dieses bringt am Wochenende bis zu 33 Grad auf Sizilien und sogar 34 Grad auf Sardinien. Doch auch im Norden - und damit in der Region um den Gardasee wird es erneut extrem warm: In Bozen sollen bis zu 26 Grad erreicht werden. Die gleichen Werte werden für Rom prognostiziert. In Mailand erreicht das Thermometer immerhin 24 Grad. Das wären demnach sechs bis sieben Grad über dem klimatischen Durchschnitt.

Das Blatt schreibt von einer „anormalen Situation“ und „extremen Höchstwerten“ für die aktuelle Jahreszeit, die eigentlich typisch für Juli sind.

Nach dem Bericht der La Repubblica ist das Jahr 2022 - betrachtet man den Zeitraum von Januar bis September - bereits das heißeste Jahr in Italien seit 1800. Doch nun kehrt noch einmal subtropische Hitze zurück in das Land. „Die globale Erwärmung verhöhnt unsere Halbinsel mit einem unglaublichen Klima“, fasst das Blatt die aktuellen Wetter-Ereignisse zusammen.

Bereits im Sommer war Italien von einer extremen Hitzewelle heimgesucht worden, die in der Folge zu einer massiven Dürre geführt hatte. Sogar über ein Abpumpen des Gardasees wurde diskutiert.

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