+
In den Niederlanden wurde bereits ein lebenslanges Berufsverbot gegen den Arzt verhängt. Foto: Vincent Jannink

Niederländischer Skandalarzt soll Hirnschaden haben

Arnheim (dpa) - Ein wegen schwerer Fehldiagnosen angeklagter niederländischer Arzt leidet nach Aussagen seines Verteidigers an einem Hirnschaden. Der Schaden sei eine Folge eines Autounfalls im Jahre 1990, erklärte der Anwalt Peter Plasman in Arnheim zu Beginn des Berufungsverfahrens gegen den Arzt.

Dieser war auf Anraten seines Verteidigers nicht vor Gericht erschienen. Der 69 Jahre alte Neurologe, der auch jahrelang an mehreren deutschen Kliniken gearbeitet hatte, war im vergangenen Jahr wegen schwerer Misshandlung zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Die Berufungsrichter müssen nun klären, ob er zurechnungsfähig war.

Der Mediziner hatte bei Dutzenden Patienten unheilbare Krankheiten wie Alzheimer oder Multiple Sklerose diagnostiziert. Eine Frau beging daraufhin Selbstmord. Ein Urteil wird im Juni erwartet.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

16 Kinder nach Ferienfreizeit im Krankenhaus - was ist passiert?
Die Kinder aus dem Münsterland hatten sich auf die Ferienfreizeit gefreut. Aber dann wurden einige krank und alles kam ganz anders.
16 Kinder nach Ferienfreizeit im Krankenhaus - was ist passiert?
Tote und Verletzte bei zwei Messerattacken in Wuppertal
Am Freitag stirbt in Wuppertal ein Mann bei einem Messerangriff, ein weiterer wird lebensgefährlich verletzt. Auch am Samstagabend kommt es in der Stadt zu einem …
Tote und Verletzte bei zwei Messerattacken in Wuppertal
Inderin lässt sich wegen fehlender Toilette scheiden
Eine fehlende Toilette als Scheidungsgrund: Weil ihr Haus nach fünf Jahren Ehe immer noch kein WC besaß, hat sich eine Frau in Indien scheiden lassen.
Inderin lässt sich wegen fehlender Toilette scheiden
Ursachenforschung an Rheintalbahn dauert
Seit mehr als einer Woche steht der Zugverkehr auf der Rheintalbahn bei Rastatt still. Nach Problemen an einer Tunnelbaustelle wird dort rund um die Uhr im Untergrund …
Ursachenforschung an Rheintalbahn dauert

Kommentare